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Wetter in Sachsen 2021: Beginn zu warm, dann zu feucht

Von dpa
26.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Wolkenwetter
Die Sonne kommt hinter Regenwolken hervor. (Quelle: Annette Riedl/dpa/Symbolbild/dpa-bilder)
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In Sachsen war es auch im vergangenen Jahr zu warm, aber dafĂŒr hat sich in der zweiten JahreshĂ€lfte die Situation im Wasserhaushalt etwas entspannt. Das geht aus einer am Mittwoch vom Deutschen Wetterdienst (DWD) und dem Landesamt fĂŒr Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) vorgestellten Bilanz fĂŒr das Jahr 2021 hervor. "Das Jahr 2021 wird als gĂŒnstiger eingestuft im Vergleich zu den vorangegangenen drei Jahren, wir hatten gĂŒnstige atmosphĂ€rische Bedingungen", sagte Johannes Franke vom Landesamt.

Nach den drei wĂ€rmsten Jahren in Sachsen (2018, 2019, 2020) seit Beginn der Wetteraufzeichnung 1881 verbuchten die Klimaexperten fĂŒr 2021 einen Temperaturanstieg von 0,8 Grad Celsius im Vergleich zur Klimareferenzperiode 1961 bis 1990. Insbesondere der Juni wurde mit einem Anstieg von 3,7 Grad als extrem zu warm eingestuft.

Dagegen war der Jahresniederschlag im Vergleich zur Klimareferenzperiode 13 Prozent höher. Vor allem die Sommermonate Juli und August wurden mit einem Plus von 77 beziehungsweise 79 Prozent als viel zu niederschlagsreich eingestuft. Darauf folgte jedoch ein trockener Herbst. Im September fehlten 49 Prozent Regen, im Oktober waren es 53 Prozent.

Das Jahr 2021 sei nicht so außergewöhnlich gewesen, wie die drei Jahre zuvor, sagte Sachsens Umweltminister Wolfram GĂŒnther. "Es gab etwas Entspannung durch mehr Niederschlag, aber es gibt keine wirkliche Entwarnung", betonte der GrĂŒnen-Politiker. Bis sich beispielsweise die WĂ€lder erholt hĂ€tten, dauere es noch lĂ€nger.

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Die GrundwasserstÀnde sind laut Bericht in der zweiten JahreshÀlfte 2021 etwas angestiegen. Dennoch lagen sie im Jahresmittel nach wie vor auf niedrigem Niveau. Die GrundwasserstÀnde liegen an 65 Prozent der Messstellen noch immer 42 Zentimeter unter den monatstypischen Werten. "Eine nachhaltige Erholung wird durch den fortschreitenden Klimawandel erschwert", erlÀuterte Franke vom LfULG.

So werde sich die ErwĂ€rmung auch in den kommenden Jahrzehnten fortsetzen, prognostizierte der Experte. "Wir mĂŒssen immer wieder mit Trockenphasen rechnen." Bis 2050 erwartet Franke einen Temperaturanstieg von bis zu 2,5 Grad, bis 2080 um 4,2 Grad. Zudem wĂŒrden die Niederschlagsmengen immer wieder großen Schwankungen unterliegen.

Das wechselhafte Wetter hat sich zumindest positiv auf die LuftqualitĂ€t ausgewirkt. "Die Ozonkonzentrationen waren 2021 deutlich niedriger als in den Vorjahren", erlĂ€uterte Franke. Zudem habe die Fortsetzung der Reihe zu warmer Winter auch im Jahr 2021 ein niedriges Niveau an Feinstaub- und Stickstoffdioxidkonzentrationen in der Außenluft begĂŒnstigt.

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