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NRW: Nahverkehr in Düsseldorf steht still – neue Streiks

Große NRW-Städte betroffen  

Nahverkehr in Düsseldorf steht still – neue Streiks

19.10.2020, 07:28 Uhr | dpa

NRW: Nahverkehr in Düsseldorf steht still – neue Streiks. Streikweste mit der Aufschrift "Warnstreik" und dem Verdi-Logo (Symbolbild): Zum Wochenanfang wird in vielen NRW-Städten wieder gestreikt.  (Quelle: dpa/Stefan Sauer/ZB)

Streikweste mit der Aufschrift "Warnstreik" und dem Verdi-Logo (Symbolbild): Zum Wochenanfang wird in vielen NRW-Städten wieder gestreikt. (Quelle: Stefan Sauer/ZB/dpa)

In Nordrhein-Westfalen gehen die Warnstreiks weiter: In Düsseldorf ruht der Nahverkehr zum Wochenanfang komplett. Auch in vielen weiteren NRW-Städten kommt es zu Einschränkungen. 

Busse und Bahnen fallen am Wochenanfang in Düsseldorf und großen Teilen Nordrhein-Westfalens aus. Die Gewerkschaft Verdi rief für heute zu ganztägigen Warnstreiks unter anderem auch in Hagen, Düren, Münster, Krefeld und Köln auf. In der Domstadt fahren laut Verkehrsbetrieben keine Stadtbahnen, Busse von Subunternehmern sind nur vereinzelt unterwegs. In Düsseldorf und den umliegenden Städten ruht der Nahverkehr komplett, ebenso ist es in Essen und Mülheim. In den anderen Städten dürfte es ähnlich sein – Verdi rechnet mit flächendeckenden Ausfällen der Verbindungen.

In dem Tarifkonflikt will Verdi unter anderem durchsetzen, dass die maximale Arbeitszeit im Fahrdienst von zwölf auf zehn Stunden sinkt und die Ruhezeit nach Schichtende von zehn auf elf Stunden steigt. Um die Zukunft des ÖPNVs zu sichern, seien attraktivere Rahmenbedingungen dringend nötig, argumentiert die Arbeitnehmervertretung.

Der Warnstreik betrifft nach Verdi-Angaben ganz NRW, allerdings werden wohl nicht in allen Landesteilen die Bussen und Bahnen ausfallen. In Dortmund, Bochum, Gelsenkirchen, Bielefeld und Solingen sollen nur die Kundenzentren der Nahverkehrsunternehmen bestreikt werden und nicht die Fahrverbindungen.

Am Dienstag wird es mancherorts zu weiteren Verbindungsausfällen kommen. Dann geht es um einen anderen Tarifkonflikt, und zwar um den Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVÖD). Dessen Entgeltvereinbarung übernehmen die Nahverkehrsbetriebe, daher werden sich deren Beschäftigten am Arbeitskampf um diesen Vertrag beteiligen. Zum Beispiel in Köln fahren auch am Dienstag keine Stadtbahnen. Regionalzüge und S-Bahnen sind von den Arbeitsniederlegungen nicht betroffen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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