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A45-Talbrücken-Desaster: Verkehrsministerin sagt Hilfe zu


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A45-Talbrücken-Desaster: Verkehrsministerin sagt Hilfe zu

Von dpa
16.02.2022Lesedauer: 2 Min.
Marode Talbrücke Rahmede
Blick auf die Rahmede-Talbrücke bei Lüdenscheid. (Quelle: Kay-Helge Hercher/dpa/Archiv/dpa-bilder)
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NRW-Verkehrsministerin Ina Brandes hat der von der Vollsperrung der A45-Talbrücke Rahmede besonders betroffenen Region Hilfen zugesagt. Man setze alles daran, den belasteten Anwohnern und Unternehmen so zügig wie möglich zu helfen, betonte die CDU-Politikerin am Mittwoch im Landtag.

Nach Bund-Land-Gesprächen über Maßnahmen wie etwa Lärmschutzfenster für Anwohner sollten in weiteren Runden pragmatische Lösungen für finanzielle Unterstützung gefunden werden. Der Bund übernehme die Kosten für Straßenschäden, die durch Umleitungen verursacht werden. Bemühungen für zusätzlichen Personennahverkehr und mehr Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene laufen, berichtete Brandes.

Die marode Autobahnbrücke Rahmede bei Lüdenscheid auf der wichtigen Nord-Süd-Achse A45 ist seit dem 2. Dezember gesperrt, die Sauerlandlinie unterbrochen. Anwohner vor allem in Lüdenscheid sowie die bundesweit bedeutende Wirtschaftsregion Südwestfalen sind stark getroffen. Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) hatte den Unternehmen kürzlich versichert, das Land werde "akut immer eine Lösung finden", damit "das Überleben gesichert" sei.

Das Land müsse einen eigenen Beauftragten für die anstehenden gewaltigen Aufgaben einsetzen, mahnte der Lüdenscheider SPD-Abgeordnete Gordan Dudas. Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) hatte kürzlich Lüdenscheids Bürgermeister Sebastian Wagemeyer (SPD) beauftragt, die Sicht der betroffenen Region bei dem XL-Bauvorhaben als neuer Bürgerbeauftragter einzubringen. Nun solle NRW nachziehen, sagte Duda.

Auch aus Sicht des Grünen-Verkehrsexperten Arndt Klocke sollte die Landesregierung Wagemeyer "noch jemanden an die Seite stellen". Brandes sagte dazu, Wagemeyer schultere die Aufgabe nicht allein, er baue sich gerade ein Team auf.

Wissing hatte in der vergangenen Woche angekündigt, die Talbrücke werde maximal beschleunigt neu gebaut, das beschädigte Bauwerk in diesem Jahr so früh wie möglich gesprengt. "Das Ganze wird uns die nächsten vier, fünf Jahre beschäftigen", prognostizierte Klocke. Der Bund müsse eine zügige, vor allem aber rechtssichere Vorlage machen, damit es nicht zu Klagen, Baustopp und Verzögerungen komme. Um Tempo zu machen, wollen Brandes und Wissing möglichst ein Planfeststellungsverfahren vermeiden. Die Umweltorganisation BUND hatte dagegen betont, Planfeststellung und Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) seien rechtlich vorgeschrieben und unverzichtbar.

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