Sie sind hier: Home > Regional > Frankfurt am Main >

Hütter ärgert sich, "dass es jetzt nicht gut aussieht"

Mönchengladbach  

Hütter ärgert sich, "dass es jetzt nicht gut aussieht"

13.04.2021, 21:16 Uhr | dpa

Hütter ärgert sich, "dass es jetzt nicht gut aussieht". Adi Hütter

Frankfurts Trainer Adi Hütter. Foto: Thomas Frey/dpa (Quelle: dpa)

Der zu Borussia Mönchengladbach wechselnde Trainer Adi Hütter hat um Verständnis gebeten für seine frühere Aussage, er werde bei Eintracht Frankfurt bleiben. "Zum damaligen Zeitpunkt war das auch die Situation. Aber natürlich haben sich auch gerade nach dem Interview viele Dinge verändert", sagte Hütter der "Bild". Ende Februar hatte der 51 Jahre alte Österreicher auf die Frage nach seiner Zukunft bei den Frankfurtern den Satz gesagt: "Ich bleibe." Seitdem hatte er diese klare Aussage nicht mehr wiederholt, entsprechenden Nachfragen wich er seit Bekanntwerden des ersten Gladbach-Gerüchts vor knapp zwei Wochen immer wieder aus.

"Fredi Bobic hat bekundet, dass er geht. Ich habe ein Angebot von Borussia Mönchengladbach bekommen und dann über diese Möglichkeit nachgedacht. Ich glaube, das hat man mir auch angemerkt in den letzten Wochen", sagte Hütter nun und ergänzte: "Wer mich kennt, der weiß, dass ich ein gerader und ehrlicher Mensch bin. Deswegen ärgert es mich schon, dass es jetzt nicht gut aussieht."

Er betonte aber auch, dass man "nach einer Niederlage in Bremen und vor einer turbulenten Woche um die Mannschaft herum Ruhe geschaffen und elf Punkte aus den folgenden Spielen geholt" habe. "Wenn dieser kurze Satz im Sinne meines Arbeitgebers dazu beigetragen hat, dass Eintracht Frankfurt erfolgreich durch diese Zeit gekommen ist, dann nehme ich das in Kauf", sagte Hütter. Zuvor hatten beide Vereine am Dienstag bestätigt, dass Hütter zur kommenden Bundesliga-Saison von der Eintracht zum Ligarivalen aus Mönchengladbach wechselt.

Er könne die "Enttäuschung der Fans auch verstehen", sagte er. Es gehe aber "nicht um Adi Hütter, sondern um Eintracht Frankfurt. Und wir haben gemeinsam ein großes Ziel. Dafür geben wir alles." Frankfurt hat als Vierter mit sieben Zählern Vorsprung auf Rang fünf gute Chancen auf die erstmalige Champions-League-Qualifikation.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Weltbild.detchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deamazon.de

shopping-portal