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Stolz und Enttäuschung: Polos Hockey-Herren verpassen Titel

Von dpa
Aktualisiert am 08.06.2022Lesedauer: 2 Min.
Hockey
Ein Hockeyspieler spielt den Ball. (Quelle: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild/dpa-bilder)
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Nach der denkbar unglücklichen Niederlage im Endspiel der deutschen Hockey-Meisterschaft gegen Titelverteidiger Rot-Weiss Köln standen die Spieler des Hamburger Polo Clubs enttäuscht vor ihren Fans. Doch die mitgereisten Anhänger feierten ihr Team am Sonntag bei der Endrunde in Bonn trotz des 0:1 lautstark mit rot-grünen Rauchfeuern für den bislang größten Erfolg der Clubgeschichte.

"Es ist sehr bitter, da wir so nah dran waren", sagte Trainer Matthias Witthaus (39). "Obwohl wir eine unglaubliche Leistung gezeigt und in den letzten drei Spielen nur ein Gegentor kassiert haben, überwiegt jetzt die Enttäuschung."

Die Hanseaten hatten erstmals in ihrer Geschichte ein Final Four erreicht und auf ihrem Weg ins Endspiel die namhafte Konkurrenz vom Mannheimer HC und Uhlenhorst Mülheim ausgeschaltet. Co-Trainer Jonathan Fröschle hatte vor dem Finale von seinen Spielern gefordert "alle Knochen reinzuhalten" - und das taten sie auch: Die Defensive um Kapitän Mathias Müller und Torwart Niklas Garst stand gewohnt sicher, ehe Müller im dritten Viertel einen harten Ball seines Kölner Nationalmannschaftskollegen Mats Grambusch auf den Finger bekam.

Der klaffende Wunde wurde minutenlang vom Kölner Mannschaftsarzt Philip Ibe, auch Doktor des Nationalteams, versorgt, so dass der Hamburger tatsächlich noch für die letzten Minuten zurückkommen konnte. Nach Abpfiff ging es für ihn allerdings zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus. "An Tisis Rückkehr hat schon keiner mehr geglaubt, aber es zeigt, was er und die Mannschaft bereit waren für den Titel zu geben, aber wir wurden nicht belohnt", sagte Witthaus. Umso unglücklicher war es aus Polo-Sicht, dass Köln 6:45 Minuten vor Schluss einen Eckenkonter zum Siegtor verwandelte.

Als Finalist ist der Endrunden-Neuling nun in der kommenden Saison erstmals in der Euro Hockey League (EHL) spielberechtigt - immerhin. "Das ist ein Riesen-Erfolg für den gesamten Club, in dem alle nach Erfolg lechzen", meinte Witthaus. Ebenfalls wieder in der EHL dabei ist der Harvestehuder THC nach seinem 4:2-Sieg im Spiel um Platz drei gegen den Mannheimer HC.

"Wir haben uns damit für unsere Saison belohnt, in der wir viele Siege geholt haben und auch zurecht im Final Four standen", sagte Tobias Hauke, der im vergangenen Sommer ausgerechnet Polo-Coach Witthaus als deutscher Rekordnationalspieler abgelöst hatte. Nicht im europäischen Wettbewerb vertreten sind hingegen die Damen-Teams vom HTHC und dem Club an der Alster, die beide im Halbfinale gescheitert waren. Alster-Trainer Jens George blieb damit zum Ende seiner 24-jährigen Amtszeit ein weiterer Titel verwehrt.

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