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Hamburger Schwimmbad muss wegen Saugwürmern schließen

Von t-online, pb

Aktualisiert am 21.06.2022Lesedauer: 2 Min.
Naturbad Kiwittsmoor in Hamburg (Archivfoto): In dem Becken ist ein Zerkarien-Ausbruch entdeckt worden.
Naturbad Kiwittsmoor in Hamburg (Archivfoto): In dem Becken ist ein Zerkarien-Ausbruch entdeckt worden. (Quelle: Lars Berg/imago images)
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Im Hamburger Norden haben sich Zerkarien in einem Schwimmbad ausgebreitet: Das Bad wurde geschlossen – aber Dutzende klagen nun über einen roten, juckenden Ausschlag. Die Wut im Netz ist groß.

Das Hamburger Schwimmbad Kiwittsmoor, ein Naturbad im nördlichen Stadtteil Langenhorn, hat vorübergehend seine Tore geschlossen – der Grund: In dem Naturgewässer des Bades sind Zerkarien entdeckt worden. Die kleinen Saugwürmer tauchen immer wieder in Seen auf und können bei Badegästen rote, juckende Pusteln hinterlassen. Zunächst hatte das Portal "Hamburg24" über die Schließung berichtet.

Nach dem heißen Wochenende hatten zahlreiche Gäste des Kiwittsmoors auf Social Media und in den Bewertungen des Bades auf Google ihrem Ärger Luft gemacht. Ein Nutzer schrieb etwa: "Wir hatten starken Hautausschlag in Pustelform am ganzen Körper." Ein anderer wollte mit seiner Tochter wegen des Ausschlags gar am Wochenende eine Notarztpraxis aufsuchen.

Eltern nach Badbesuch in Hamburg wütend

Die Betroffenheit der Eltern in den Kommentaren ist groß: Ein weiterer Vater ärgert sich dort: "Mein Sohn sieht aus, als hätte ihn ein Mückenschwarm auseinandergenommen." Warum wurde das Bad nicht schon am Sonntag geschlossen? Gegenüber "Hamburg24" rechtfertigte sich der Betreiber des Kiwittsmoors am Montag: "Es hängen zwei große Schilder am Eingang, die auf diese Gefahr hinweisen." Jedoch mache ihn die Wut seiner Gäste dennoch betroffen, sagte der erste Vorsitzende des Bades, Dirk Pommerening.

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Am Sonntag und Montag blieb das Schwimmbad bereits geschlossen, dies soll auch in den kommenden Tagen so bleiben – bis die Zerkarien aus dem Gewässer entfernt wurden. Die Badbetreiber wollen nun mit Frischwasser und einer Badaufsicht, die verhindern soll, dass Enten den Zerkarien als Wirt dienen, dafür sorgen, dass die Saugwürmer im Gewässer schnell absterben. Denn nach 60 Stunden ohne Wirt haben die Zerkarien bereits ihr Lebensende erreicht.

Stadt informiert über Zerkarien-Befall

Auch die Stadt Hamburg informiert die Badenden nun über die Gefahr der Zerkarien: Bis zu 18 Tage könne die Haut durch die Saugwürmer beeinträchtigt sein: Zwei bis drei Tage nach dem Befall könnten sich etwa noch juckende Quaddeln auf der Haut bilden, die mithilfe von entzündungshemmenden Mitteln innerhalb einiger Tage nachlassen. Die Stadt weist darauf hin, dass das Auftreten von Zerkarien nicht in einem Zusammenhang mit der Qualität des betroffenen Gewässers steht.

Eine besondere Rolle spielt demnach vielmehr die Wassertemperatur: Bei etwa 20 Grad Celsius im Wasser verlassen die Larven der Zerkarien ihren Zwischenwirt, die Wasserschnecke, und schwärmen im Uferbereich auf der Suche nach einem neuen Wirt aus. Oft sind Enten der Endwirt der Zerkarien, aber es gibt auch immer wieder Berichte, dass Menschen von den kleinen Saugwürmern befallen werden.

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