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Hamburg: So will der Senat im Winter Energie sparen


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"Hamburger brauchen sich im Winter keine Sorgen zu machen"

Von t-online, EP

16.08.2022Lesedauer: 2 Min.
Die beleuchtete Elbphilharmonie in der Speicherstadt (Archivbild).
Die beleuchtete Elbphilharmonie in der Speicherstadt (Archivbild). (Quelle: Harald Nachtmann/imago images)
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Deutschland droht eine Energiekrise: Zahlreiche Städte haben bereits Pläne aufgestellt, um zu sparen. So will Hamburg vorgehen.

"Hamburg spart Energie" unter diesem Motto läuft der Plan der Hansestadt, der am Dienstagmittag vom Senat vorgestellt wurde. Dabei stellte Senator Jens Kerstan vor, dass Hamburg nicht mit anderen Städten wie auch beispielsweise Berlin zu vergleichen sei. "Wir können das gemeinsam schaffen. Das wird natürlich mit Lasten verbunden sein", so Kerstan.

In der Hansestadt sei im Verhältnis zu Bürgern und auch im Vergleich zu anderen Städten viel mehr Industrie angesiedelt. Diese mache ein Drittel des Gesamtverbrauches aus. Die fünf größten Unternehmen verbrauchen dabei etwa 25 Prozent des Gases in Hamburg.

Öffentliche Gebäude stellen warmes Wasser ab

Viele hätten bereits die Produktion enorm heruntergefahren. "Damit die Stadt durch den Winter kommt, müssen wir allerdings noch mehr tun", so Kerstan. In der Landespresskonferenz stellte der Senator dabei vor allem Änderungen für die öffentlichen Gebäude in Hamburg vor. 25 Punkte bilden den Sparplan.

Das warme Wasser in Teeküchen und auf den Toiletten der Gebäude sei bereits abgestellt worden. Auch die Klimaanlagen in den Büros sollen gedrosselt werden, sodass unnötig kühle Temperaturen vermieden werden können. Die Mindesttemperatur solle ebenfalls reduziert werden.

In weiteren Punkten wurde festgelegt, elektronische Geräte auf ihre Effizienz zu überprüfen und gegebenenfalls auszutauschen. Zudem sollen Geräte nach dem Gebrauch ausgeschaltet werden und Stecker herausgezogen werden. Auch die Modernisierung von Gebäuden ist in den Plan aufgenommen worden.

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Hamburg als Vorreiter beim Energiesparen

Während andere Städte die Beleuchtung öffentlicher Gebäude abstellen, sei dies in Hamburg bereits früher geschehen. Im Klimaschutzplan der Stadt ist vor zwei Jahren festgelegt worden, dass öffentliche Gebäude nachts nicht mehr voll bestrahlt werden. Auch Ampelanlagen werden dort, wo es möglich ist, ausgestellt.

"Weil wir als Senat in der Vergangenheit die richtigen Entscheidungen getroffen haben, brauchen sich die Hamburger in diesem Winter keine großen Sorgen zu machen, dass wir da Probleme bekommen", verspricht er. Aber der Senat geht noch weiter. Ab dem 15. September sollen zahlreiche Brunnen im Stadtgebiet abgestellt werden. Darunter die Alsterfontäne und die Wasserorgel in Planten un Blomen.

Auch die Beleuchtung in Parks, Sport- und Grünanlagen soll verringert werden. "Angsträume werden selbstverständlich weiterhin beleuchtet", fügte Senator Kerstan in seiner Rede hinzu.

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Verwendete Quellen
  • Landespressekonferenz des Hamburger Senates am 16. August 2022
  • Hamburger Senat: Pressemitteilung vom 16. August
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