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"Mega-Herausforderung": Jeden Monat fehlen Tausend Blutspenden in Hamburg


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Blutspendedienste kämpfen mit demografischem Wandel - Nachwuchs fehlt

Von dpa, BvB

Aktualisiert am 28.11.2022Lesedauer: 2 Min.
Blutspende
Eine Blutspende (Symbolbild): Der Bedarf an Blutspenden ist groß. Der Nachwuchs fehlt. (Quelle: Bernd Wüstneck/dpa/dpa-bilder)
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Zu wenige Menschen gehen in Norddeutschland regelmäßig zur Blutspende. Das schafft Probleme bei der Versorgung der Patienten.

Der sogenannte "Spendepegel" auf der Website des Blutspendedienstes "Blutsgeschwister" steht auf Rot: Pro Monat benötigt das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) 1.500 Liter Blut, um seine Patienten ausreichend zu versorgen. Das entspricht 3.000 Spenden. In den letzten drei Jahren konnte das Ziel nicht ein einziges Mal erfüllt werden. Diesen November sind bisher nur 1.914 Spenden zusammengekommen.

Eine Ursache für den Mangel an Blutspenden ist der demografische Wandel - der Nachwuchs fehlt. Sven Peine, Leiter des Instituts für Transfusionsmedizin des UKE, nannte die aktuelle Situation mit Blick auf die kommenden Jahre eine "Mega-Herausforderung" für alle Blutspendedienste.

Immer weniger Menschen spenden regelmäßig

Der Bedarf sei groß, weshalb die Krankenhäuser auf regelmäßige Spender angewiesen seien, so Peine. Es ist unmöglich, Blut lange zu konservieren. Deshalb gibt es keine Vorräte. Susanne von Rabenau, Sprecherin des Blutspendedienstes des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Hamburg und Schleswig-Holstein, erklärt: "Die Präparate haben teilweise nur eine sehr kurze Haltbarkeit".

"Es muss uns gelingen, junge Menschen von der Wichtigkeit des Blutspendens zu überzeugen und an uns zu binden", sagte von Rabenau. Darüber hinaus stellt Peine vom UKE klar: Es brauche dieses Engagement. Es sei eine vermeintliche Sicherheit zu glauben, irgendwer mache das schon.

Vor der Blutspende ausreichend essen und trinken

Üblicherweise wird dem Körper 470 bis maximal 500 Milliliter Blut entnommen. Jeder der Standorte bietet im Anschluss einen Snack an. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfiehlt nichtsdestotrotz vor der Blutspende 1,5 bis 2 Liter zu trinken und kohlenhydratreich, aber fettarm zu essen. Es wird abgeraten, vor der Blutspende zu rauchen. Rauchen wirkt sich negativ auf die Qualität der Blutkonserve aus.

Blut gegen Snack - Hier kann man in Hamburg spenden

  • Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Martinistrasse 52, 20246 Hamburg
    Gebäude Ost 38, Erdgeschoss, Mo., Do. und Fr. 7.00 bis 14.00 Uhr. Ab der zweiten Blutspende im UKE wird eine Aufwandsentschädigung von 23 Euro ausgezahlt.
  • Universität Hamburg, WiWi-Bunker, EG, Raum 0076, Von-Melle-Park 5, 20146 Hamburg,
    Do. 10.00 bis 15.00 Uhr. Für jede Blutspende in der Universität Hamburg erhält man einen Cardooz-Wertgutschein in Höhe von 15 Euro.
  • Albertinen-Haus, Sellhopsweg 18-22, 22459 Hamburg, Mo., Di. 15.30 bis 19.00 Uhr
    Fr. 7.00 bis 14.00 Uhr. Für jede 5. Blutspende im Albertinen-Haus erhält der Spender einen Gutschein im Wert von 15 Euro.
  • Deutsches Rotes Kreuz, Institut für Transfusionsmedizin Lütjensee, Hamburger Str. 24
    22952 Lütjensee. Der Standort ist an folgenden Daten zum Blutspenden geöffnt: Am 26.12.2022 von 10.00 bis 15.30 Uhr, am 23.01.2023 von 15.00 bis 19.30 Uhr und am 24.01.2023 von 15.00 bis 19.30 Uhr.
  • Blutspendedienst Altona, Harburg, Hamburg-Nord, Wandsbek: Online-Anmeldung über die Website wird erbeten.
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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Blutsgeschwister: "Spendepegel"
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