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Hamburg: Teure Strafe! Amok-Scherz kostet 13-Jährigen 45.000 Euro

Fehlalarm in Hamburg  

Nach Amok-Scherz – 13-Jähriger bekommt 45.000-Euro-Rechnung

29.09.2020, 17:28 Uhr | dpa

Hamburg: Teure Strafe! Amok-Scherz kostet 13-Jährigen 45.000 Euro . Polizeiwagen im Einsatz (Symbolfoto): In Hamburg-Mümmelmannsberg war im Juni sogar ein Polizeihubschrauber im Einsatz.  (Quelle: dpa/Patrick Seeger)

Polizeiwagen im Einsatz (Symbolfoto): In Hamburg-Mümmelmannsberg war im Juni sogar ein Polizeihubschrauber im Einsatz. (Quelle: Patrick Seeger/dpa)

Ein angekündigter Amoklauf versetzte eine Schule im Hamburger Stadtteil Mümmelmannsberg in Aufruhr, die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an. Dann stellte sich heraus: Das Ganze war nur ein Scherz.

Ein wohl nur aus Spaß angekündigter Amoklauf kommt die Eltern eines Hamburger Jugendlichen teuer zu stehen. Der damals 13-Jährige hatte eine solche Tat im Juni per Handy in einer Schule in Mümmelmannsberg angekündigt.

Die Polizei hatte das Schulgebäude daraufhin evakuiert und Straßen abgesperrt. Auch ein Hubschrauber war im Einsatz. Als der Anrufer ermittelt werden konnte, war laut Polizei schnell klar, dass es keine Bedrohungslage gab. Der Einsatz wurde abgebrochen.

Am Dienstag dann das teure Ende: "Wir sind gesetzlich verpflichtet, die Kosten des Einsatzes zu erheben, und haben dem Verursacher des Einsatzes eine Gebührenrechnung über 45.000 Euro übermittelt", twitterte die Polizei.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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