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CDU verlangt vom Senat mehr R├╝ckenwind f├╝r die Industrie

Von dpa
26.01.2022Lesedauer: 2 Min.
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Die Hamburger CDU verlangt vom rot-gr├╝nen Senat st├Ąrkeren R├╝ckenwind zugunsten der Industrie in der Hansestadt. Bereits ans├Ąssigen Betrieben w├╝rden immer wieder Steine in den Weg gelegt, und f├╝r die Ansiedlung neuer Betriebe werde zu wenig getan, kritisierte der Fraktionsvorsitzende in der B├╝rgerschaft, Dennis Thering, am Mittwoch bei der Pr├Ąsentation einer "Industriepolitischen Agenda f├╝r Hamburg". Er wies daraufhin, dass die Industrie f├╝r rund 13 Prozent der Wirtschaftsleistung und der Besch├Ąftigung in Hamburg stehe. "Das ist ein erheblicher Anteil", sagte Thering. "Hamburg darf nicht eine reine Handels- und Dienstleistungsmetropole werden." Der CDU-Politiker will die Industrieagenda in den n├Ąchsten Monaten immer wieder auf die Tagesordnung der B├╝rgerschaft bringen.

In dem 26-seitigen Strategiepapier fordert die Union einen Plan f├╝r die industrielle Zukunft der zweitgr├Â├čten deutschen Stadt. Der Senat agiere bislang "ohne industriepolitisches Konzept, sondern mit zusammenhanglosen Einzelma├čnahmen und Projekten", hei├čt es darin. Auch die Akzeptanz industrieller Produktion m├╝sse gest├Ąrkt werden. "Wir wollen ein positives Bild der Industrie auch in der Stadt vermitteln", sagte der Autor der Agenda, der Wirtschaftssprecher der Fraktion, G├Âtz Wiese.

"Die Zerschlagung der Wirtschaftsbeh├Ârde mit der Herausl├Âsung des Verkehrsressorts war ein Kardinalfehler, mit dem sich Hamburg fortlaufend selbst schw├Ącht", kritisierte Wiese. Die Hansestadt habe im St├Ądteranking des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Laufe der vergangenen Jahre immer schlechter abgeschnitten. Zuletzt sei sie gar "aus den Top 10 der deutschen Gro├čst├Ądte herausgefallen".

Gro├čes Potenzial f├╝r den Industriestandort Hamburg sieht die Union unter anderem bei Erneuerbaren Energien. "Wind- und Solarenergie in Deutschland werden ma├čgeblich von Hamburg aus projektiert", schreibt die CDU in ihrer Agenda. "Bei Windenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Brennstoffzellen, Batterien, Elektrolyseuren hat Hamburg heute aber nahezu keine industrielle Fertigung mehr." Au├čerdem m├╝sse Hamburg attraktiver f├╝r Digitalunternehmen werden. Schlie├člich m├╝sse die Hansestadt ihre Position als einer der weltweit gr├Â├čten Standorte des Flugzeugbaus ausbauen. "Die gro├čen aktuellen Herausforderungen der Luftfahrtbranche, vor allem die Erm├Âglichung klimaneutraler Luftfahrt, sollen in Hamburg gemeistert werden."

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