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Hamburg will Fake-Foto-Filter kennzeichnen

Von dpa
Aktualisiert am 28.01.2022Lesedauer: 1 Min.
Apps auf einem Smartphone (Symbolbild): In sozialen Medien tauchen h├Ąufig bearbeitete Fotos auf.
Apps auf einem Smartphone (Symbolbild): In sozialen Medien tauchen h├Ąufig bearbeitete Fotos auf. (Quelle: NurPhoto/imago-images-bilder)
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Bearbeitete Fotos auf Instagram und Co. sollen zuk├╝nftig eindeutig gekennzeichnet werden. Das verlangt Hamburgs Gleichstellungssenatorin. Falsche Sch├Ânheitsideale k├Ânnen bei Jugendlichen gef├Ąhrliche Auswirkungen haben.

Hamburg macht sich f├╝r eine Kennzeichnungspflicht bearbeiteter Bilder in den sozialen Netzwerken stark. "Wir wollen im Rahmen unseres Vorsitzes auch f├╝r die Problemfelder Sch├Ânheitsideal und Sch├Ânheitswahn auf Social-Media-Plattformen sensibilisieren", sagte Gleichstellungssenatorin Katharina Fegebank, amtierende Vorsitzende der Gleichstellungs- und Frauenministerkonferenz (GFMK), am Rande der GFMK-Fr├╝hjahrstagung der Deutschen Presse-Agentur.

Sogenannte Fake- oder Beauty-Filter f├╝r Fotos seien ein hochaktuelles Thema. Mit ihnen k├Ânnen zum Beispiel K├Ârperproportionen ver├Ąndert werden. Auch sie habe im pers├Ânlichen Umfeld erlebt, "dass sich gerade junge Frauen durch ÔÇô nachtr├Ąglich bearbeitete ÔÇô Bilder in den sozialen Medien, auf Instagram oder anderen Plattformen, oft einem falschen Sch├Ânheitsideal hingeben", sagte die Gr├╝nen-Politikerin.

"Wenn dann nicht zu erkennen ist, dass vieles dessen, was gezeigt wird, gar nicht echt ist, sondern mit Foto-Filtern nur vorgegaukelt wird, kann das schlimme Folgen haben; bis hin zu Depressionen oder Selbstmordgedanken."

In der Corona-Krise sei der Druck noch st├Ąrker geworden: "Aktuelle Studien belegen, dass gerade bei Teenagern Depressionen und Selbstmordgedanken durch Einsamkeit und Isolation sehr stark zugenommen haben", sagte Fegebank.

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"Das h├Ąngt auch mit dem Druck zusammen, der entsteht, wenn einem st├Ąndig gesagt wird: Ich muss einem perfekten Ideal entsprechen." Hamburg plant ÔÇô bis zur Haupttagung der GFMK im Sommer ÔÇô zu dem Thema Kennzeichnungspflicht einen Antrag vorzulegen. Die Hansestadt hatte den Vorsitz in der Ministerkonferenz zu Jahresbeginn ├╝bernommen.

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