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CO2-Neutralität des Hamburger Airports sei "Mogelpackung"

Von dpa
23.03.2022Lesedauer: 2 Min.
Ein Flugzeug hebt ab
Ein Flugzeug hebt am frühen Morgen von der Startbahn am Hamburger Flughafen ab. (Quelle: Jonas Walzberg/dpa/Archivbild/dpa-bilder)
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Umweltverbände haben mit Kritik auf die am Mittwoch präsentierte Zertifizierung des Hamburger Flughafens als CO2-neutral reagiert. "Das Label "CO2-neutraler Flughafen" ist eine riesige Mogelpackung, ein Greenwashing, wie es perfider kaum geht", sagte der stellvertretende Hamburger BUND-Vorsitzende Martin Mosel. "Der Flugverkehr genießt in Hamburg das große klimapolitische Privileg der Unantastbarkeit, jetzt soll noch der Eindruck vermittelt werden, dass Fliegen klimaneutral geht." Die jetzt proklamierte CO2-Neutralität beziehe sich auf die betriebsbedingten Emissionen des Flughafens, die weniger als ein Prozent der Gesamtemissionen des Flugverkehrs ausmachten.

Fluglärmschutz-Initiativen und -Vereine aus Hamburg und Schleswig-Holstein sprachen ebenfalls von einem "fragwürdigen Zertifikat für eine angebliche CO2-Neutralität des Hamburg Airports". Es handele sich "um eine Showveranstaltung, die in keiner Weise der Klimakrise gerecht wird", heißt es in einer Mitteilung des Initiativkreises Klima- und Fluglärmschutz. Nach der aktuellen Hamburger Energie- und CO2-Bilanz für 2020 sei der Hamburger Flughafen insgesamt verantwortlich für 463.000 Tonnen CO2- Emissionen. "Dies entspricht einer Klimalast von 1,2 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent. Vor der Coronavirus-Pandemie war der Hamburger Flughafen sogar für 2,4 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent pro Jahr verantwortlich", so die Initiativen.

Der Umweltverband Nabu betonte, "dass Fliegen nach wie vor die klimaschädlichste Form des Reisens darstellt und auf Grund technischer Möglichkeiten und wenig ambitionierter Regulierung auch langfristig bleiben wird". Der Hamburger Nabu-Vorsitzende Malte Siegert attestierte dem Hamburger Flughafen zwar "Vorbildcharakter", weil beispielsweise Flugzeuge dort ihre Turbinen ausstellten und am Boden mit grünem Strom versorgt würden. "Es muss aber trotzdem klar sein, dass ein Flug immer noch einen beträchtlichen ökologischen Schaden hinterlässt. Es darf in der Öffentlichkeit nicht der Eindruck entstehen, dass Fliegen kein Problem mehr sei, nur weil der Flughafen selbst klimaneutral operiert."

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