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Stephan Weil in Hannover als Ministerpräsident von Niedersachsen wiedergewählt


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Weil als Ministerpräsident von Niedersachsen wiedergewählt

Von dpa, t-online, pas

Aktualisiert am 08.11.2022Lesedauer: 2 Min.
Stephan Weil (SPD, M) mit Wiard Siebels (SPD, l) und Grant Hendrik Tonne (SPD, r) im Niedersächsischen Landtag.
Stephan Weil (SPD, m.) mit Wiard Siebels (SPD, l.) und Grant Hendrik Tonne (SPD, r.) im Niedersächsischen Landtag. (Quelle: Sina Schuldt/dpa/dpa)
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Am Montag haben SPD und Grüne den Koalitionsvertrag unterzeichnet. Am Dienstag hat der neue Landtag Stephan Weil in Hannover wiedergewählt.

Fast genau einen Monat nach der Landtagswahl hat Niedersachsens neuer Landtag am Dienstag Amtsinhaber Stephan Weil als Ministerpräsidenten mit 82 Stimmen wiedergewählt. Für Weil bedeutet dies den Beginn seiner dritten Amtszeit. 145 Landtagsabgeordnete haben insgesamt abgestimmt, 74 Stimmen waren für die Wiederwahl nötig. Es gab keine Enthaltungen.

Der 63-Jährige weiß sein Wunschbündnis hinter sich – eine erneute rot-grüne Koalition. Beide Parteien hatten den Koalitionsvertrag am Montag unterzeichnet.

Zuvor wurde die SPD-Politikerin Hanna Naber vom Niedersächsischen Landtag zur neuen Präsidentin gewählt. Die 51-Jährige folgt auf Gabriele Andretta (SPD) die vor der Wahl im Oktober ihren Rückzug aus der Landespolitik angekündigt hatte.

Bereits in seiner ersten Amtszeit von 2013 bis 2017 hatte Weil zusammen mit den Grünen regiert. Das Bündnis verlor seine Ein-Stimmen-Mehrheit damals vorzeitig, weil eine Grünen-Abgeordnete zur CDU gewechselt war. Es folgte eine große Koalition aus SPD und CDU. Vor der diesjährigen Landtagswahl hatte Weil jedoch früh klargemacht, dass er eine Rückkehr zu Rot-Grün anstrebt.

Vereidigung folgt am Nachmittag

Mit 33,4 Prozent wurde die SPD bei der Wahl am 9. Oktober klar stärkste Kraft vor der CDU. Die Grünen fuhren mit 14,5 Prozent ihr bisher bestes Ergebnis in Niedersachsen ein. Als vierte Fraktion schaffte die AfD den Sprung in den Landtag. FDP und Linke scheiterten hingegen an der Fünf-Prozent-Hürde.

Am Dienstagnachmittag soll auch das neue Kabinett im Landtag vereidigt werden. Die SPD wird darin sechs Ministerinnen und Minister stellen, die Grünen erhalten vier Ressorts. Dabei steht eine Verjüngung an: Die künftigen Regierungsmitglieder sind im Schnitt vier Jahre jünger als die Vorgängerregierung am Tag der Vereidigung.

Entlastungspaket soll folgen

Erstes großes Projekt von Rot-Grün soll ein rund eine Milliarde Euro schweres Entlastungspaket in der Energiekrise werden. Darüber hinaus soll ein landesweites 29-Euro-Monatsticket im Nahverkehr für Schülerinnen und Schüler, Azubis und Freiwilligendienstleistende eingeführt werden. Außerdem sollen eine landeseigene Wohnungsgesellschaft für mehr bezahlbaren Wohnraum gegründet, die Ziele für den Klimaschutz und den Ausbau erneuerbarer Energien verschärft sowie die Einstiegsgehälter für viele Lehrerinnen und Lehrer angehoben werden.

Im neuen Landtag hat die SPD 57 Sitze, die CDU kommt auf 47, die Grünen auf 24 und die AfD auf 18 Abgeordnete.

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Verwendete Quellen
  • Mit Informationen der Nachrichtenagentur dpa
  • ndr.de: Livestream zur ersten Plenarsitzung des 19. niedersächsischen Landtags
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  • Patrick Schiller ist t-online Regio Redakteur in Hannover.
Von Patrick Schiller
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