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Braunschweig: Mann stirbt nach Polizeieinsatz – Video aufgetaucht


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Tod nach Polizeieinsatz – Video aufgetaucht

Von t-online, mtt, loe

13.01.2023Lesedauer: 2 Min.
Vorwürfe gegen die Polizei: Aufnahmen sollen die Verhaftung des später verstorbenen Johnson zeigen. (Quelle: t-online)
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Polizeigewalt und Rassismus – die Vorwürfe wiegen schwer. Jetzt ist ein Video von der Festnahme eines 38-Jährigen aufgetaucht, der nach Neujahr in Braunschweig starb.

In Braunschweig ist ein 38 Jahre alter Mann aus Guinea gestorben, nachdem ihn die Polizei in Gewahrsam genommen hatte. Der Fall löste Aufsehen aus, auch weil im Internet schwere Vorwürfe gegen die Braunschweiger Polizei laut geworden waren.

Bei Instagram schrieb eine Person auf einem neu eröffneten Account, der Tote sei ihr Onkel. Der Leichnam weise Spuren körperlicher Misshandlung auf. Die Polizisten seien "Rassisten und Mörder", hätten den 38-Jährigen eindeutig geschlagen und müssten bestraft werden.

Video vor Lokal: Clip ist wohl authentisch

Nun wurde von diesem Instagram-Account ein Video veröffentlicht, das die Festnahme des Mannes zeigen soll. Nach Informationen von t-online aus Ermittlerkreisen ist es authentisch. Schauplatz ist der Bürgersteig vor der Gaststätte "Charlie Chaplin", es ist der Neujahrsmorgen gegen 10 Uhr.

Laut Polizei hatte der 38-Jährige zuvor in der Gaststätte Pfefferspray versprüht und dadurch mehrere Gäste verletzt. Bei der anschließenden Festnahme habe er Widerstand geleistet.

Der "augenscheinlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehende Beschuldigte" sei dann in Gewahrsam genommen worden, teilte die Polizei weiter mit. Als eine Ärztin Blut abnehmen wollte, habe sie festgestellt, dass der Mann das Bewusstsein verloren habe. Laut Polizei sei der 38-Jährige noch reanimiert worden, dann aber in der Nacht zum 3. Januar im Krankenhaus gestorben.

Verwandter fragt: "Geht man so mit einem Menschen um?"

Einen Tag später teilten die Beamten mit, die Obduktion habe keine Hinweise auf "relevante" Gewalteinwirkungen ergeben. Was zum Tode führte, sei weiter offen. Erforderliche toxikologische und neuropathologische Untersuchungen könnten mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

Die polizeikritische Gruppe "Death in Custody" stellte unterdessen die Frage, wieso der 38-Jährige überhaupt in seinem Zustand in der Gewahrsamszelle alleine gelassen wurde. Und der Verwandte des Verstorbenen fragte am Freitag bezüglich des aufgetauchten Festnahme-Videos: "Geht man so mit einem Menschen um?"

Das Video finden Sie oben im Artikel oder hier.

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Verwendete Quellen
  • instagram.com: Profil von "johnsonbraunschweig", Story vom 13. Januar 2023
  • doku.deathincustody.info: Zusammengetragene Informationen der Gruppe "Death in Custody" zu dem Fall
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