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Flughafen-Streik: Alle Flüge vom Airport Hannover entfallen am Donnerstag


Bundesweiter Ausstand
Alle Flüge vom Airport Hannover entfallen am Donnerstag

Von t-online, cch

Aktualisiert am 01.02.2024Lesedauer: 1 Min.
Warnstreiks von Sicherheitspersonal - Flughafen HannoverVergrößern des BildesSicherheitspersonal vom Flughafen Hannover bei einem Warnstreik 2022 (Archivbild): An den größeren deutschen Flughäfen werden die Luftsicherheitskräfte erneut streiken. (Quelle: Julian Stratenschulte/dpa/dpa-bilder)
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Flugreisende müssen sich am Donnerstag auf Einschränkungen einstellen: Die Gewerkschaft Verdi ruft Luftsicherheitskräfte zum Streik auf.

An den größeren deutschen Flughäfen sollen an diesem Donnerstag (1. Februar) die Luftsicherheitskräfte streiken. Dazu hat die Gewerkschaft Verdi am Dienstag aufgerufen. Sie begründete dies mit stockenden Tarifverhandlungen mit dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS).

Auch die Mitarbeiter am Hannover Airport sind zum Streik aufgerufen. Zuerst hatte der "Hessische Rundfunk" über die anstehenden Streiks berichtet.

Streik am Airport Hannover: "kein regulärer Flugbetrieb"

Der Ausstand dürfte den Betrieb an dem Airport weitgehend lahmlegen. Denn daran beteiligen sich Beschäftigte, die in der Fluggastkontrolle, in der Personen- und Warenkontrolle, der Frachtkontrolle und in Servicebereichen tätig sind. Der Flughafen Hannover teilte am Mittwoch mit, dass am Donnerstag von 0 bis 24 Uhr "kein regulärer Flugbetrieb" stattfinden wird. Alle geplanten 35 Starts fallen demnach aus. Auch bei den 34 Ankünften sei mit Verspätungen und möglichen Ausfällen zu rechnen.

Der Airport bittet alle betroffenen Passagiere, Kontakt mit ihrer Fluggesellschaft oder ihrem Reiseveranstalter aufzunehmen. Für Not- und Rettungsflüge sei der Flughafen Hannover auch im Streikzeitraum erreichbar.

Die Gewerkschaft fordert für ihre Mitglieder 2,80 Euro mehr Lohn pro Stunde, höhere Funktionszulagen und Mehrarbeitszuschläge ab der ersten Überstunde bei einer Laufzeit des Tarifvertrages von zwölf Monaten. "Die Arbeit der Luftsicherheitskräfte muss finanziell attraktiv bleiben, damit die dringend benötigten Fachkräfte gewonnen und gehalten werden können", so Verdi-Verhandlungsführer Wolfgang Pieper. Die Tarifverhandlungen werden am 6. und 7. Februar 2024 in Berlin fortgesetzt.

Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagenturen dpa und Reuters
  • Pressemitteilung von Verdi vom 30. Januar 2024
  • hannover-airport.de: Pressemitteilung vom 31. Januar 2024
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