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Bahnstreik: Starke Auswirkungen auf regionalen Zugverkehr


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Bahnstreik: Starke Auswirkungen auf regionalen Zugverkehr

Von dpa
12.08.2021Lesedauer: 2 Min.
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Der Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) bei der Deutschen Bahn hat auch am Donnerstag für viele Verspätungen und Ausfälle im Schienenverkehr in Niedersachsen und Bremen gesorgt. Es gelte am zweiten Streiktag erneut ein spezieller Ersatzfahrplan, sagte eine Sprecherin der Bahn AG. Ziel sei es, damit zumindest rund 25 Prozent des Fernverkehrs und etwa 40 Prozent des Nahverkehrs aufrechtzuerhalten.

Regional könne es zu großen Unterschieden kommen. "Alles, was wir einsetzen können, wird auch eingesetzt", so die Bahnsprecherin. Der Betrieb sei am Donnerstag stabil angelaufen. Reisende müssten trotzdem den ganzen Tag mit starken Einschränkungen rechnen. Viele Züge fielen aus oder waren voller als sonst. Coronabedingt rief das Unternehmen die Fahrgäste auf, sich trotzdem so gut wie es geht in den Zügen zu verteilen.

Die Züge der RB 45 (Braunschweig Hbf - Schöppenstedt) und der RB 46 (Braunschweig Hbf – Herzberg (Harz)) fuhren beispielsweise nur im Zweistundentakt. Auch im Verkehr der S-Bahn gab es Einschränkungen. So fielen unter anderem die S3 zwischen Hannover und Hildesheim und die S7 zwischen Celle und Hannover aus. An den Bahnhöfen blieb die Lage nach Angaben der Bahn relativ entspannt. Viele Reisende seien über die Lage informiert und hatten ihre Fahrten verschoben. Auf manchen Strecken wurden längere Züge eingesetzt.

Für die GDL ist der Streik ein deutliches Zeichen. "Wir haben schon oft gestreikt, aber so viele ausgefallene Züge hatten wir noch nie", sagte ein Sprecher der Gewerkschaft. Durch die hohe Beteiligung merke man die große Unzufriedenheit der Mitglieder. Dass unzählige Fahrgäste darunter leiden, tue ihm leid.

Der bundesweite Streik soll nach 48 Stunden in der Nacht auf Freitag enden. Ab 02.00 Uhr soll dann wieder der normale Fahrplan gelten. Bis sich der Nah- und Fernverkehr aber wieder normalisiere, wird es nach Angaben der Bahn noch einige Zeit dauern. "Das wird sich natürlich noch in den Freitag mit hineinziehen. Aber wir sind guter Dinge, dass der Fahrplan so schnell wie möglich wieder normal läuft", so die Sprecherin. Andere Bahnunternehmen waren durch den Streik nicht direkt betroffen. Doch auch dort kann es zu Beeinträchtigungen kommen. Der Güterverkehr war seit Dienstagabend eingeschränkt.

Die Mitglieder der GDL streiken offiziell für bessere Arbeitsbedingungen und höhere Gehälter. Dabei verlangt die Gewerkschaft 3,2 Prozent mehr Geld in zwei Stufen und eine Corona-Prämie von 600 Euro. Die Bahn will die Erhöhung nach den Corona-Verlusten über eine längere Zeit strecken. Dahinter schwelt in der Belegschaft ein Streit zwischen GDL und der größeren Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG darum, wer letztlich die Tarifverträge mit dem Unternehmen maßgeblich aushandelt.

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  • Patrick Schiller ist t-online Regio Redakteur in Hannover.
Von Patrick Schiller, Julian Seiferth
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