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Razzia gegen illegale Beschäftigung durch Reinigungsfirma

Von dpa
17.11.2021Lesedauer: 1 Min.
Polizei
Ein Polizist steht vor einem Streifenwagen. (Quelle: David Inderlied/dpa/Illustration/dpa-bilder)
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Wegen des Verdachtes der illegalen Besch√§ftigung und willk√ľrlicher Lohnk√ľrzungen durch eine Reinigungsfirma haben √ľber 400 Einsatzkr√§fte des Zolls, der Polizei und der Ausl√§nderbeh√∂rden in mehreren Bundesl√§ndern zahlreiche Objekte √ľberpr√ľft. Zeitgleich seien am Mittwoch im Auftrag der Staatsanwaltschaft Krefeld 31 Durchsuchungsbeschl√ľsse vollstreckt worden, teilte das Hauptzollamt Krefeld mit. So h√§tten Beamte in etwa 15 Hotels die Personalien von Reinigungskr√§ften √ľberpr√ľft, die als Mitarbeiter der Firma dort t√§tig seien. Schwerpunkte der Razzia seien Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Niedersachsen und Bayern gewesen. Die Reinigungsfirma sei √ľberwiegend im Hotelzimmerbereich t√§tig.

Die Ma√ünahmen richteten sich gegen drei Beschuldigte im Alter von 41 bis 70 Jahren mit deutscher Staatsangeh√∂rigkeit. Den verantwortlich Handelnden der Reinigungsfirma werde unter anderem Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt sowie illegale Ausl√§nderbesch√§ftigung vorgeworfen. Sie sollen die in der Hotelbranche eingesetzten Reinigungskr√§fte untertariflich entlohnt und bei ihnen willk√ľrliche Lohnk√ľrzungen vorgenommen haben. Die Entlohnung stehe im auff√§lligen Missverh√§ltnis zur geleisteten Arbeitszeit. Zur Verschleierung sollen laut Zoll Arbeitszeitaufzeichnungen falsch gef√ľhrt worden sein.

Zudem sollen vor allem ausländische Personen beschäftigt worden sein, die sich illegal im Bundesgebiet aufgehalten haben oder keine Arbeitserlaubnis besitzen. Die Beschäftigung sei dabei unter Alias-Personalien erfolgt. "Nach den bisherigen Feststellungen liegt es nahe, dass die Zwangslage der Arbeitnehmer, die in großer Abhängigkeit zu den Arbeitgebern stehen, ausbeuterisch ausgenutzt wurde", sagte eine Zoll-Sprecherin. Bei den Durchsuchungen seien unter anderem Computer und Mobiltelefone beschlagnahmt worden.

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