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Containerterminal in Swinemünde: Umweltschäden befürchtet


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Containerterminal in Swinemünde: Umweltschäden befürchtet

Von dpa
31.03.2022Lesedauer: 2 Min.
Containerschiff
Ein Containerschiff fährt im Frühnebel. (Quelle: Marcus Brandt/dpa/Archivbild/dpa-bilder)
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Das geplante Tiefwasser-Containerterminal im polnischen Swinemünde hätte laut einer Studie erhebliche Folgen für die Umwelt. In unmittelbarer Nähe des Hafens wären zwei sogenannte Natura-2000-Gebiete betroffen, sagte Biologe Bastian Schuchardt am Donnerstag bei der Vorstellung der Ergebnisse. Die Untersuchung war von den Europaabgeordneten Hannah Neumann (Grüne) und Helmut Scholz (Linke) aus Mecklenburg-Vorpommern in Auftrag gegeben worden.

In der Umgebung des Terminals befürchten die Wissenschaftler, dass unter anderem Fischen der Zugang zu Laichgewässern versperrt wird. Zudem würden etwa Brut- und Rastgebiete von Vögeln entwertet. Die Folgen des Projekts werden jedoch in einem deutlich größeren Gebiet zu spüren sein. Das liege daran, dass der Schiffsverkehr über die nördliche Ansteuerungsroute laut Schuchardt um voraussichtlich 50 Prozent zunehmen werde. Davon seien dann auch eine ganze Reihe von Schutzgebieten in Deutschland betroffen, etwa um Rügen.

Die polnische Regierung plant bereits seit mehreren Jahren, den Hafen zu erweitern. Viele Details sind aber noch nicht bekannt. Die Studie bezieht sich daher auf öffentlich zugänglichen Informationen. Daraus geht hervor, dass Containerschiffe den Hafen über eine 17 Meter tiefe Fahrrinne anlaufen sollen. Die geplante Kapazität des Terminals liege bei zwei Millionen 20-Fuß-Standardcontainern (TEU). Zum Vergleich: Im Hamburger Hafen wurden vergangenes Jahr 8,7 Millionen TEU umgesetzt.

Bis vor kurzem seien die deutschen Behörden und die Öffentlichkeit von den zuständigen Stellen in Polen komplett außen vor gelassen worden, sagte Neumann. Daher fordere man die polnische Regierung auf, endlich an der Umweltverträglichkeitsprüfung teilzunehmen und die Zivilgesellschaft in beiden Ländern einzubeziehen.

Swinemünde liegt im Osten der deutsch-polnischen Insel Usedom. In der Region gibt es mehrere Gebiete, die zum EU-Schutzgebietssystem Natura 2000 gehören. Diese spielen eine wichtige Rolle beim Erhalt von gefährdeten oder typischen Lebensräumen und Tierarten.

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