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Reisechaos am Airport Köln/Bonn – "Prognose für Wartezeit: Zehn bis 15 Stunden"


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"Prognose für Wartezeit: 10 bis 15 Stunden"

Von t-online, ads

Aktualisiert am 27.07.2022Lesedauer: 3 Min.
Lange Warteschlagen vor dem Check-in (Archivbild): Die Beteiligten schieben sich die Verantwortung offenbar gegenseitig zu.
Lange Warteschlagen vor dem Check-in (Archivbild): Die Beteiligten schieben sich die Verantwortung offenbar gegenseitig zu. (Quelle: Christoph Hardt/imago images)
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Ausfälle, Wartezeiten, fehlende Kommunikation: Am Köln-Bonner Flughafen ist es am Wochenende offenbar zu chaotischen Szenen gekommen.

Fluggäste mussten für ihre Urlaubsreisen ab Köln offenbar eine Engelsgeduld mitbringen: Zahlreiche Passagiere kritisieren in den sozialen Netzwerken die Zustände, die Freitag und Samstag herrschten. Bereits am Samstag war verkündet worden, dass sich die Bundespolizei um aggressive Reisende kümmere, gleichzeitig stockt es bereits auf dem Weg zum Flughafen: Vier S-Bahn-Linien fallen über mehrere Tage aus. Der Frust kommt von allen Seiten.

So berichtete ein Facebook-Nutzer, er habe ursprünglich um 18.05 Uhr mit seinem Kind nach Griechenland fliegen wollen. Bereits um 14.30 Uhr seien sie am Flughafen gewesen, haben extra online eingecheckt und das Gepäck früh abgegeben. Dann jedoch seien sie an kilometerlangen Warteschlangen an der Sicherheit gescheitert: "Dort angekommen die Prognose für Wartezeit eingeholt: 10 bis 15 Stunden. (...) Urlaub im Arsch. Kind sehr traurig. Papa sehr wütend", schreibt er.

Ähnlich klingt das bei einer Mutter, die mit zwei kleinen Kindern unterwegs war: Nachdem ihr Flug von Eurowings gecancelt worden sei, habe sie weder von der Airline noch am Flughafen Hilfe bekommen, sei stundenlang mit ihren Kindern am Airport gewesen. Ein anderer habe seine Frau nach Stunden wieder vom Flughafen abgeholt: Die Wartezeit habe bereits in der Nacht rund drei Stunden betragen, den Flug habe man verpasst. Die Airline habe die Schuld Flughafen und Bund zugeschoben.

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Flug-"Lotterie" am Airport Köln-Bonn

Für die chaotischen Zustände am Köln-Bonner Flughafen hatte ein Twitter-Nutzer, der nach eigenen Angaben selbst sieben Stunden gewartet hatte, klare Worte: "Es kann nicht verlangt werden einen halben Tag am Flughafen zu sein und es dann eine Lotterie ist, ob man seinen Flieger erreicht oder sogar annulliert wird".

Auch das Koffer-Chaos setzte sich am Wochenende offenbar fort: Der Flughafen sehe aus wie ein Campingplatz, von überall sei Gepäck gekommen, schreibt jemand.

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Das erzählt auch ein anderer: "Flieger zweieinhalb Stunden zu spät in Malle, weil er in Köln nicht wegkam. Bei Ankunft erstmal keine Treppe. Dann noch mehr als zwei Stunden am Gepäckband gestanden. Ohne Essen, Trinken, Infos". Er stellt sich die Frage, ob der "Flughafen machtlos" sei.

Dünne Informationslage: Reisende bekam Ausdruck von Webseite

Kommunikation und Management am Flughafen wurden mehrmals scharf kritisiert: "Polizei am Flughafen steht nur doof rum, Passagiere dirigieren und geben Infos. Ein Versagen auf kompletter Ebene!", heißt es da bei einem Nutzer. Der Kritik an der Polizei schließt sich ein anderer Nutzer an. Man stelle sich vor Ort die Frage, wofür die Bundespolizei eigentlich da sei: Einige hätten auf einer Ablage gesessen und "gelangweilt Löcher in die Luft" geguckt.

Jemand anders berichtete unterdessen, dass die Polizei sehr wohl eingreife: Und Vordrängler in der Sicherheitsschlange ans Ende der bis ins Terminal 2 reichende Schlange sortiere.

Wer sich über die Flughafen-Odyssee beim Airport beschweren wollte, hatte es dann offenbar auch schwer: Eine Frau bekam einen Ausdruck einer Webseite, wie sie auf Twitter zeigte: "Beschwerdemanagement. (...) Einfach den Ausdruck anklicken", schreibt sie dazu.

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Der Flughafen antwortete ausweichend auf die Beschwerde eines erbosten Fluggasts: Die Bundespolizei sei zuständig für deren Arbeit im Flughafen, alle seien jederzeit über das erhöhte Passagieraufkommen informiert gewesen. Zudem nehme die Einstellung neuer Mitarbeiter "im Luftverkehr aufgrund hoher Sicherheitsstandards einige Zeit in Anspruch." – für den Personalmangel gibt es also offenbar keine kurzfristige Lösung.

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Verwendete Quellen
  • Twitter
  • Eigene Recherche
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