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"Marsch für das Leben": Offener Brief attackiert Reker


"Marsch für das Leben"
Reker wird in offenem Brief Unterstützung von Gewalt vorgeworfen

Von t-online, olf

19.09.2023Lesedauer: 2 Min.
imago images 0304310626Vergrößern des BildesMenschen demonstrieren gegen die Abtreibungsgegner (Symbolbild): Den Veranstaltern missfiel Rekers Unterstützung der Gegendemonstranten. (Quelle: IMAGO/Andreas Haas)
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Am Samstag gingen zahlreiche Menschen gegen eine Demonstration von Abtreibungsgegnern in Köln auf die Straße. Die verärgerten Demo-Veranstalter monieren, Reker unterstütze das.

In einem offenen Brief wirft der Bundesverband Lebensrecht e.V. Henriette Reker die Unterstützung der Gegendemonstranten vor, die sich Abtreibungsgegnern vom "Marsch für das Leben" entgegenstellten. Am 16. September gingen zeitgleich in Köln und Berlin Menschen gegen das Recht auf Abtreibung auf die Straße, dabei kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Gegendemonstranten und Polizei. Dabei wurden auch Schlagstöcke eingesetzt.

Noch vor der Demonstration hatte Oberbürgermeisterin Reker auf der Plattform X (vormals Twitter) geschrieben, dass sie es gut fände, wenn sich Kölner und Kölnerinnen der Demonstration entgegenstellten. Denn aus ihrer Sicht ginge es beim "Marsch für das Leben" darum, dass "Frauen die Verfügungsgewalt über ihren Körper und ihre Gesundheit nicht überlassen werden soll", und sie schrieb weiter: "Das steht niemandem zu." In diesem Post sahen die selbsternannten Lebensschützer eine Unterstützungsbekundung zu "den gewalttätigen Gegendemonstrationen", wie es im offenen Brief hieß.

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Doch nicht nur die Oberbürgermeisterin Kölns wird in dem Brief angegriffen, auch das Vorgehen der Polizei wird kritisiert. Diese sei demnach "absolut überfordert" und nicht auf die Blockadeabsicht der Gegendemonstranten vorbereitet gewesen. Allerdings ist im offenen Brief keine Rede von Polizeigewalt, die den Beamten vonseiten der Gegendemonstranten vorgeworfen wird. Die Organisatoren der Gegendemonstration Pro Choice sprachen bereits am Samstagabend von "erheblicher Polizeigewalt" während der Kundgebung, wie der "Express" berichtet.

Die Demonstration, die laut den Veranstaltern ungefähr 2.800 Teilnehmer hatte, geriet aufgrund der Gegendemonstration immer wieder ins Stocken. Auch die Abschlusskundgebung am Heumarkt konnte nicht stattfinden, weil der Platz von Gegendemonstranten besetzt wurde.

Verwendete Quellen
  • facebook.de: Post vom Bundesverband Lebensrecht e.V. vom 19. September
  • express.de: ""Tätliche Angriffe und Verwüstungen" – Klage droht und Kritik an OB Reker"
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