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Köln: 19-Jährige zur Prostitution gezwungen – Razzia bei acht Männern

Acht Verdächtige  

Frau zur Prostitution gezwungen – Razzia in Köln

09.12.2020, 14:35 Uhr | t-online, dpa

Köln: 19-Jährige zur Prostitution gezwungen – Razzia bei acht Männern. Eine Polizeistreife in Köln (Symbolbild): In Köln sollen mehrere Menschen eine Frau zur Prostitution gezwungen haben. (Quelle: imago images/FutureImage)

Eine Polizeistreife in Köln (Symbolbild): In Köln sollen mehrere Menschen eine Frau zur Prostitution gezwungen haben. (Quelle: FutureImage/imago images)

Wegen mutmaßlicher Zwangsprostitution sind in Köln die Wohnungen von mehreren Verdächtigen durchsucht worden. Sie sollen eine erste 19 Jahre alte Frau unter falschen Vorwänden zu der Tätigkeit überredet haben.

Die Polizei hat am Mittwoch neun Wohnungen in Köln und eine Wohnung im Märkischen Kreis durchsucht. Es gebe einen Zusammenhang zu einem Ermittlungsverfahren unter anderem wegen gemeinschaftlicher Zwangsprostitution, teilte die Polizei mit.

An zwei Kölner Wohnanschriften waren bei den Durchsuchungen auch Spezialeinsatzkräfte dabei. Laut einer Sprecherin stehen acht Menschen unter Verdacht, eine Frau zur Prostitution gezwungen zu haben. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich Polizeiangaben zufolge um Männer im Alter von 20 bis 26 Jahren.

19-Jährige ausgebeutet

Die Polizei schreibt in einer Mitteilung, dass die Männer das 19 Jahre alte Opfer mit einer Tätigkeit als Prostituierte gelockt haben. Aus dieser hätte sie sich jederzeit wieder freikaufen können, soll es geheißen haben. Tatsächlich soll sie jedoch vor der Zwangsprostitution von mehreren der Männer sexuell missbraucht worden sein.

Außerdem sollen die Beschuldigten sie zu der Prostitution in einer Kölner Innenstadtwohnung gezwungen haben, indem sie die Freier ihr zugeführt und das Geld danach an sich genommen haben sollen.

Der Frau gelang im September die Flucht, woraufhin sie sich der Polizei anvertraute. Bei der Durchsuchung am Mittwoch wurden laut Polizei auch mehrere Mobiltelefone, Datenträger und geringe Mengen an Betäubungsmitteln sichergestellt.

Verwendete Quellen:

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