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Köln: OB Reker verurteilt Corona-Verstöße am Wochenende scharf

Ausgangssperre in Köln  

Henriette Reker "entsetzt" über Corona-Verstöße am Wochenende

20.04.2021, 09:17 Uhr | t-online

Köln: OB Reker verurteilt Corona-Verstöße am Wochenende scharf. Henriette Reker bei einer Pressekonferenz (Archivbild): Die Oberbürgermeisterin zog Bilanz vom ersten Wochenende mit Ausgangssperre in Köln. (Quelle: imago images/Future Image)

Henriette Reker bei einer Pressekonferenz (Archivbild): Die Oberbürgermeisterin zog Bilanz vom ersten Wochenende mit Ausgangssperre in Köln. (Quelle: Future Image/imago images)

In Köln gilt seit Samstag eine nächtliche Ausgangsbeschränkung zwischen 21 Uhr und 5 Uhr. Die meisten Kölnerinnen und Kölner halten sich daran – jedoch nicht alle. 

Henriette Reker hat Bilanz vom ersten Wochenende mit einer Ausgangssperre in Köln gezogen. "Ich danke allen Kölner*innen, die sich mit großer Mehrheit an die Ausgangsbeschränkung gehalten haben", sagte die Oberbürgermeisterin. "Damit hätten sie sich auch solidarisch mit dem medizinischen Personal gezeigt. "Denn der Verzicht auf Kontakte bedeutet, das Risiko von Infektionen zu verringern", führte Reker aus. "So helfen wir mit, die Krankenhäuser und besonders die Intensivstationen in unserer Stadt zu entlasten."

Doch offenbar gab es einige Personen, die die Ausgangssperre und schon lange geltende Kontaktbeschränkungen missachtet hatten. Die Polizei löste eine Party mit 30 Personen in einer Kleingartenanlage auf – laut Berichten sollen Medizin-Studenten, die ihr Examen feiern wollten, dabei gewesen sein.

Stadtchefin Reker verurteilte das ausdrücklich: "In unserer jetzigen Situation in der Pandemie eine Party mit vielen Menschen zu feiern, ist unverantwortlich", sagt sie. "Besonders, weil die Feiernden es hätten besser wissen müssen."

"Entsetzt" über Party und Randale

Nein zur Ausgangssperre, aber auch zu "Querdenken": In Köln haben rund 250 Menschen für andere Maßnahmen gegen das Coronavirus demonstriert. (Quelle: dpa/Henning Kaiser)Nein zur Ausgangssperre, aber auch zu "Querdenken": In Köln haben rund 250 Menschen für andere Maßnahmen gegen das Coronavirus demonstriert. (Quelle: Henning Kaiser/dpa)

Es ist nicht das einzige Ereignis vom Wochenende, über das Reker "entsetzt" war, wie sie sagte. "Auch die Randale und Sachbeschädigung im Bereich Barbarossaplatz macht mich betroffen." Dort hatten nach einer Demonstration gegen die Ausgangsbeschränkungen Dutzende Personen randaliert.

Gegen 20 Uhr zogen rund 50 Menschen aus dem linksautonomen Spektrum über die Luxemburger Straße, zündeten Bengalos und beschmierten dabei Wände, unter anderem mit Parolen, die sich gegen die Ausgangssperre richteten. Reker dazu: "Wir können in einer demokratischen Gesellschaft unterschiedlicher Meinung sein und auch streiten – aber Sachbeschädigung kann niemals eine Gesprächsgrundlage sein."

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