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Das sind die schönsten Biergärten in München


Klassiker und Alternativen
Die schönsten Biergärten in München

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Aktualisiert am 08.05.2023Lesedauer: 5 Min.
Der Biergarten am Wiener Platz in München: Temperaturen über 20 Grad in der bayerischen Landeshauptstadt machen Lust auf Biergarten.Vergrößern des BildesDer Biergarten am Wiener Platz in München: Temperaturen über 20 Grad in der bayerischen Landeshauptstadt machen Lust auf einen Ausflug ins Freie (Archivbild). (Quelle: IMAGO/Wolfgang Maria Weber)
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Die Temperaturen steigen, die Lust auf ein Stück Tradition auch: t-online stellt die schönsten Biergärten in München vor. Für jeden ist etwas dabei.

"Biergärten erfreuen sich in Bayern als traditionelle Einrichtungen allgemein großer Wertschätzung und sind in Folge ihrer über lange Zeit gewachsenen Tradition ein Stück angestammten bayerischen Kulturguts geworden."

So steht's sogar im Gesetz – genauer gesagt in der Bayerischen Biergartenverordnung. Besonders hochgehalten wird dieses Kulturgut natürlich in München, wo das Konzept des Biergartens dereinst erfunden wurde. Heute gibt es in der Landeshauptstadt mehr als 100 größere Biergärten. Zum Start in die neue Saison stellt t-online zehn besonders schöne Exemplare vor.

  • Für Bergsteiger: Den höchsten Biergarten der Stadt erreicht man nach einer kurzen, aber im Sommer durchaus schweißtreibenden Kraxelei auf den Olympiaberg. Die "Olympia-Alm" wurde einst als Kiosk für die Arbeiter errichtet, die im Vorfeld der Olympischen Spiele 1972 den Olympiapark erbauten. Heute ist der 564 Meter über dem Meeresspiegel liegende Biergarten ein Geheimtipp gerade für Familien, deren Kinder auf den umliegenden Wiesen umhertollen können. Zu essen gibt's bayerische Klassiker wie Bratwürste mit Kraut, Obazda und Käsespätzle; ausgeschenkt wird das Bier der Ayinger Brauerei. Womit die "Olympia-Alm" jedoch vor allem punktet, ist die herrliche Aussicht über den Olympiapark, die bei Föhn sogar bis zu den Alpen reicht. (Mehr Infos: http://www.olympiaalm.de)
  • Für Stadtmenschen: Am Wiener Platz in Haidhausen trifft urbanes Großstadtflair auf zünftige Biergartenatmosphäre – im "Hofbräukeller". Dessen Biergarten zählt zu den beliebtesten und zentralsten der Stadt, weshalb es hier trotz 1.800 Sitzplätzen – 400 davon im bedienten Bereich – bei schönem Wetter oft voll wird. Wer jedoch einen Tisch ergattert, der kann unter schattenspendenden Kastanien ein frisch gezapftes Hofbräu-Bier sowie bayerische Schmankerl genießen. Dazu gibt's einen Süßwarenstand mit Zuckerwatte, gebrannten Mandeln und Co., einen Spielplatz für Kinder sowie im Sommer eine Cocktailbar mit Strand und Liegestühlen. (Mehr Infos: www.hofbraeukeller.de)
 
 
 
 
 
 
 
  • Für Radfahrer: An einem warmen Sommertag findet sich kaum ein idyllischeres Plätzchen als den "Mühlenpark-Biergarten" in Garching. Fernab des Alltagslärms sitzt man hier unter Kastanien auf robusten Holzbänken, ein Bach plätschert vorbei, in dem sich das namensgebende Mühlrad dreht, dazu hört man Vogelgezwitscher und Kinderlachen vom nahen Spielplatz. Dass es hier keine Parkplätze vor Ort gibt, erweist sich als großer Pluspunkt – und macht den Biergarten besonders für Radfahrer zum beliebten Ausflugsziel. Sie brauchen vom Marienplatz kaum eine Stunde hierher, wobei die Strecke in den Münchner Norden fast ausschließlich durch den Englischen Garten und die Isarauen führt. Preislich liegt der Garchinger Biergarten übrigens deutlich unter seinen Pendants in München. (Mehr Infos: www.biergarten-muehlenpark.de)
  • Für Großfamilien: Der größte Biergarten der Stadt, manche sagen sogar der Welt, liegt im Hirschgarten, einem 40 Hektar großen Erholungspark im Münchner Westen. Circa 8.000 Menschen finden hier an sonnigen Tagen einen Sitzplatz – und gleich nebenan einen kleinen Wildpark, der vor allem die jüngsten Besucher erfreut. Auf der Karte stehen Bier der Augustiner Brauerei sowie eine große Auswahl an typischen Speisen vom halben Hendl über Spareribs bis zum Steckerlfisch. (Mehr Infos: www.hirschgarten.de)
  • Für Alternative: Der Biergarten im Muffatwerk direkt an der Isar hebt sich deutlich von anderen Großbiergärten in München ab. In dem zertifizierten Ökobetrieb gibt es ausschließlich Biofleisch, außerdem etliche vegetarische und vegane Gerichte sowie zum Trinken naturtrübes Ökobier der Brauerei Lammsbräu. Auch die Umgebung ist alles andere als gewöhnlich: Hier sitzt man vor einer Halle mit reichlich Industriecharme nur einen Steinwurf vom prächtigen Müller'schen Volksbad entfernt. Besonders beliebt ist der "Muffatwerk-Biergarten" mit seinen circa 400 Sitzplätzen bei Nachtschwärmern, weil man dort auch zu vorgerückter Stunde noch einkehren kann. (Mehr Infos: www.muffatwerk.de)
  • Für Naturfreunde: Nur einen Katzensprung von der Theresienwiese entfernt liegt der Biergarten am Bavariapark – inmitten einer grünen Oase. Auf knapp sieben Hektar Grünfläche kann man dort Spazierengehen, Spielplätze besuchen und auf den weitläufigen Wiesen Fußball oder Frisbee spielen. Anschließend oder zur Stärkung zwischendrin geht's dann in den Biergarten mit seinen 850 Sitzplätzen, wo zum Augustiner-Bier unter anderem Steckerlfisch von der Fischer-Vroni feilgeboten wird. Kinder können sich auf einem kleinen Spielplatz vergnügen – oder auf der Riesenschnecke klettern, die auf dem Platz zwischen Biergarten und Verkehrsmuseum aufgebaut ist. Letzteres ist nicht nur bei einem überraschenden Regenschauer einen Besuch wert. (Mehr Infos: www.wirtshaus-am-bavariapark.com)
  • Für Ausflügler: Auf der Kugler Alm in Oberhaching südlich von München wurde angeblich das Radler erfunden. Demnach drohte dem Wirt Franz Xaver Kugler an einem heißen Sommertag des Jahres 1922 aufgrund der großen Nachfrage das Bier auszugehen, weshalb er dieses kurzerhand mit Zitronenlimo mischte. Diese weitverbreitete Legende hat sich inzwischen zwar als falsch herausgestellt, dennoch lohnt ein Besuch des gerade bei Ausflüglern beliebten Biergartens der Kugler Alm. Hier sitzen die Gäste wahlweise unter Kastanien und auf klassischen Bierbänken oder in einem Obstgarten an Tischen und Stühlen. Für Kinder gibt's einen großen Spielplatz und serviert werden neben typischen Biergarten- Schmankerln auch frische Schmalznudeln, die man keinesfalls verpassen sollte. (Mehr Infos: www.kugleralm.de)

Sanfter Jazz statt zünftiger Volksmusik in Pullach

  • Für Sportliche: Sanfter Jazz statt zünftiger Volksmusik ist in der "Waldwirtschaft" in Pullach zu hören, kurz hinter der Stadtgrenze. Denn im dortigen Biergarten stehen immer wieder Jazzbands auf der Bühne, die zur insgesamt entspannten Atmosphäre beitragen. In der Wawi, wie sie liebevoll genannt wird, liegt obendrein viel Geschichte in der Luft. Nicht nur wird hier seit mehr als 500 Jahren Bier ausgeschenkt, in der Waldwirtschaft nahm 1995 auch die Biergartenrevolution ihren Anfang. Infolge von Anwohnerbeschwerden ordnete damals ein Gericht eine Sperrstunde ab 21.30 Uhr an, was für einen Sturm der Entrüstung sorgte. Auf dessen Höhepunkt protestierten 25.000 Menschen auf dem Marienplatz, woraufhin die Bayerische Staatsregierung eine Biergartenverordnung erließ, in der die Sperrstunde auf 23 Uhr festgelegt wurde. Die "Waldwirtschaft" jedenfalls eignet sich wegen ihrer Lage am Isarufer als Ziel für Radausflüge. Und wem das noch nicht sportlich genug ist, der kann direkt neben dem Biergarten eine Runde Minigolf spielen. (Mehr Infos: www.waldwirtschaft.de)
  • Für Hundebesitzer: Das weltbekannte "Hofbräuhaus" am Platzl ist für Hunde eher kein Ort zum Wohlfühlen. Anders sieht's mit dem "Mini-Hofbräuhaus" aus, einem kleinen, aber feinen Biergarten im Nordteil des Englischen Gartens. Hier treffen sich vor allem Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer nach dem Gassigehen, während ihre Vierbeiner wahlweise unter dem Tisch dösen oder frei herumlaufen. Ausgeschenkt wird im "Mini-Hofbräuhaus" natürlich Hofbräu-Bier; zu essen gibt's verschiedene Biergarten-Spezialitäten zu erstaunlich fairen Preisen. Sind die circa 300 Sitzplätze allesamt belegt, kann man problemlos auf die anliegende Wiese ausweichen. (Mehr Infos: www.facebook.com/minihb)
  • Für Klassiker: Alles andere als ein Geheimtipp, aber doch einer der schönsten Biergärten der Stadt breitet sich unterhalb des Chinesischen Turms im Englischen Garten aus. Dort spielt von Mittwoch bis Sonntag bei schönem Wetter immer nachmittags eine bayerische Blaskapelle auf. Zum Hofbräu-Bier kommen die bekannten Biergarten-Gerichte auf den Tisch, doch auch einige vegane Speisen sind im Angebot. Für Kinder gibt es ein historisches Karussell, außerdem warten Pferdekutschen für eine Rundfahrt durch den Englischen Garten. (Mehr Infos: www.chinaturm.de)
Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
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