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Bayernfans mit politischer Botschaft: Kritik an Razzien bei "Letzter Generation"


Bayernfans stellen sich hinter Klimaaktivisten


30.05.2023Lesedauer: 2 Min.
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Bayernfans zünden Bengalos (Archivbild): Beim letzten Spieltag der Saison äußerten sie sich zu den Razzien bei den Umweltaktivisten der "Letzten Generation".Vergrößern des Bildes
Bayernfans zünden Bengalos (Archivbild): Beim letzten Spieltag der Saison äußerten sie sich zu den Razzien bei den Umweltaktivisten der "Letzten Generation". (Quelle: IMAGO/Michael Taeger)

Beim emotionalen Bundesliga-Finale überraschen Bayern-Ultras mit einer Botschaft an die Polizei. Auf einem Banner kritisieren sie den Umgang mit der "Letzten Generation".

Am 34. Spieltag in der Fußball-Bundesliga konnte sich der FC Bayern mit großer Kraftanstrengung in einem packenden Duell am Samstag gegen den 1. FC Köln in der Rheinmetropole durchsetzen. Kurz nach Abpfiff des zeitgleichen Spiels in Dortmund, rannten die Fußballstars aus München zu ihren Fans, um mit ihnen in der Kurve zu feiern. Die fielen bereits davor mit einer kontroversen politischen Nachricht auf. Bei der ging es allerdings nicht um den Sport.

Die Fans kritisierten auf einem großen Banner deutlich, wie die Ermittlungsbehörden mit den Klimaaktivisten der "Letzten Generation" umgehen: "Zu viel Klebstoff im Bullenhirn!", schrieben sie darauf. Weiter heißt es: "Die einzige kriminelle Vereinigung seid ihr!"

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Diese Botschaft stammt von der "Schickeria München", eine der größten Ultra-Gruppierungen des deutschen Rekordmeisters. 2002 wurde der Fanclub gegründet, der sich laut eigenen Angaben an die "junge Generation" richtet, die sich unter einem Namen vereinigen solle.

Kritik an Razzien bei der "Letzten Generation"

Die Aktion löste bereits erste Diskussionen auf Twitter aus. "Ich sag’ es echt ungern, aber Respekt!", schreibt ein Nutzer. "Bayern Ultras haben den Respekt eigentlich fast immer verdient. Seit Jahren politisch sehr stabil", ergänzt ein weiterer Kommentator. Doch es hagelt auch Kritik: "Als Bayern Fan muss man sich seit Jahren schämen für die Schickeria."

Hintergrund der Bayern-Aktion sind Ermittlungen von bayerischen Behörden gegen die Klimaaktivisten der "Letzten Generation", bei denen es auch zur Behördenpannen kam. Die Generalstaatsanwaltschaft München warf den Aktivisten die Bildung einer kriminellen Vereinigung vor. Deshalb kam es zu Hausdurchsuchungen. Auch Bankkonten mit Spendengeldern in Höhe von 1,4 Millionen Euro wurden beschlagnahmt, die laut den Behörden möglicherweise für die Finanzierung von Straftaten eingesetzt wurden.

Verwendete Quellen
  • Verschiedene Tweets und Bilder
  • Eigene Recherchen
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