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IAA-Besucher über Klima-Proteste: "Die Aktivisten sollen nicht übertreiben"


IAA-Besucher: "Proteste kosten uns die Steuergelder"


Aktualisiert am 14.09.2023Lesedauer: 2 Min.
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Einsatzkräfte der Polizei in München: Die Polizei setzte auch Schlagstöcke ein.Vergrößern des Bildes
Einsatzkräfte der Polizei in München: Die Polizei setzte auch Schlagstöcke ein. (Quelle: Jannik Läkamp)

Aktivisten gingen am Samstag vor dem Mercedes-Benz-Tower für Klimagerechtigkeit auf die Straße. Die Polizei setzte Schlagstöcke ein. Was sagen IAA-Besucher zu den Protesten?

Sie fordern mehr Klimagerechtigkeit und ein schnelleres Handeln gegen die Klimakrise. Aktivisten haben deshalb am Samstag sowohl vor dem Mercedes-Benz-Tower in München demonstriert, als auch parallel dazu die Bavariastraße stundenlang besetzt. Am Mercedes-Benz-Tower setzte die Polizei Schlagstöcke ein. Was halten Besucherinnen und Besucher von den Protesten?

"Die Idee der Klimaaktivisten ist eigentlich schon ziemlich gut. Nur wie die das machen ist ärgerlich für die Leute. Aber ich habe auch keinen besseren Vorschlag, deswegen ist es auch nicht so verkehrt, was sie machen", sagt Jure. Auf der IAA sei er nur gekommen, da er ganz in der Nähe wohnt. "Ich verstehe, dass man mehr auf Aufmerksamkeit auf die Klimaproblematik richten muss und die Aktivisten machen es halt auf diese Weise. Sie sind ja auch nicht aggressiv oder so was. Es also nicht verkehrt, was die machen."

"Befürworte die Ziele, aber nicht die Art und Weise"

Auch Martin hält die Aktionen der Aktivisten in Ordnung. "Solange sich alles im Rahmen hält. Leben und leben lassen, sag’ ich mal. Ich persönlich bin von den Aktionen noch nicht betroffen gewesen, aber wenn ich höre, dass sich Menschen teilweise auf die Straße kleben, dementsprechend den Verkehr blockieren, halte ich das für unnötig. Man kann meines Erachtens anders demonstrieren, um zu mehr Erfolg zu kommen. Sonst spaltet sich die Gesellschaft noch mehr. Die Ziele grundsätzlich kann er befürworten, aber nicht die Art und Weise. Wenn wir alle an einem Strang ziehen, dann sollte man es sozusagen gemeinsam wuppen."

Dass besonders die IAA in den Fokus der Aktivisten gerutscht ist, hält er für eine logische Konsequenz. Die Aktionen der "Letzten Generation" werden seiner Auffassung immer mehr Fahrt aufnehmen, "was auch verständlich ist, aber es muss im Rahmen bleiben", so der Münchener.

"Die IAA ist keine reine Automesse"

Natalia sieht das ein bisschen anders. "Man muss sich mal vorstellen, dass auch alles Steuergelder kostet." Generell findet zwar auch sie das Anliegen richtig, "aber die Aktivisten sollen nicht übertreiben." Auch müsse man unterscheiden: "Die IAA ist ja keine reine Automesse. Deswegen glaube ich, dass sie sich einfach irgendetwas aussuchen. Man bekommt gerade einfach das Gefühl, dass jeder gegen irgendetwas ist. Die Leute haben entweder nichts zu tun, oder keine andere Sorgen."

Ihr Ehemann sieht das ähnlich. "Ich denke, die Aktivisten schaden sich mit ihren Aktionen selber. Es gibt viel Unmut aus der Bevölkerung. Was da alles schon passiert ist, ich denke da etwa an Ohrfeigen von Autofahrern. Aggression erzeugt Gegenaggression. Sie können ruhig ihre Meinung sagen und protestieren, aber nicht so."

Verwendete Quellen
  • Reporter vor Ort
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