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"Teufelsrad"-Spanner auf dem Oktoberfest: Betreiberin äußert sich


Videos im Netz
Wiesn-Besucher warnen vor Spannern am "Teufelsrad"

Von t-online, pb

Aktualisiert am 28.09.2023Lesedauer: 2 Min.
imago images 116240190Vergrößern des BildesProminente auf dem "Teufelsrad" (Archivfoto): Das Fahrgeschäft ist seit Jahrzehnten ein Klassiker auf der Wiesn. (Quelle: Eventpress Schimmel via www.imago-images.de/imago)
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Das wilde Treiben auf dem "Teufelsrad" ist im Netz ein Hit. Doch am Rande der Attraktion filmen auch einige fragwürdige Gestalten.

Seit mehr als hundert Jahren dreht sich das "Teufelsrad" auf dem Münchner Oktoberfest. Für Wiesn-Fremde: Das Rad zählt zu den bekanntesten Attraktionen des Volksfests. Auf der immer schneller kreisenden Scheibe klammern sich Oktoberfest-Besucher fest, während eine johlende Menge zuschaut – und dabei diskutiert, wer auf der Drehscheibe am längsten durchhält.

Der harmlose Wiesn-Spaß zieht jedoch auch immer wieder sehr fragwürdige Zuschauer an, wie nun ein Münchner Reddit-Nutzer berichtet. Ihm sei aufgefallen, dass auf der diesjährigen Wiesn "immer die gleichen Gestalten mit ihren Action-Cams gleich in der ersten Reihe stehen." Gerade, wenn Damenrunden auf dem "Teufelsrad" seien, sei das Interesse dieser Zuschauer groß.

Seine Vermutung: Die Gaffer würden den Frauen gezielt unter das auf dem "Teufelsrad" leicht mal hoch rutschende Dirndl filmen, um die Clips dann im Internet zu veröffentlichen.

Tatsächlich finden sich im Netz zahlreiche Beiträge, die diese bloßstellenden Szenen hervorheben. Und auch auf Reddit meldeten sich nach dem Hinweis des Münchners auch mehrere Wiesn-Besucher, die ebenfalls Spanner am Rande der Wiesn-Attraktion beobachtet haben.

Der Münchner Reddit-Nutzer rät den "Teufelsrad"-Besucherinnen wegen der Spanner zu einer längeren Hose unter dem Dirndl.

"Teufelsrad"-Betreiber geben sich aufmerksam

Der "Bild"-Zeitung sagte die Betreiberin der Wiesn-Kult-Attraktion, dass die Gaffer am Rad sie anwidern würden: "Meine Mitarbeiter haben da ein strenges Auge drauf. Letztes Jahr haben wir einen schrecklichen Spanner erwischt. Der ältere Mann stand immer wieder an der gleichen Stelle und filmte."

Nach einem Anruf hat die Polizei den Mann mitgenommen, der sein Videomaterial zuvor auf mehreren Pornoseiten hochgeladen haben soll. Den Vorfall bestätigt die Behörde auch t-online. Die "Teufelsrad"-Mitarbeiter würden auch in diesem Jahr immer sofort die Polizei rufen, wenn ihnen ähnliche Gaffer an der Attraktion auffallen.

Anzeigen habe es allerdings Polizeiangaben zufolge in diesem Jahr noch nicht gegeben. Grundsätzlich bitten die Ordnungshüter allerdings darum, dass solche Straftaten – genauso wie alle anderen – auch gemeldet und angezeigt werden. Konkret handelt es sich beim Filmen unter das Dirndl um eine "Verletzung des Intimbereichs durch Bildaufnahmen", auch bekannt als "Upskirting". Dafür sieht das Gesetz eine Geldstrafe oder Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren vor.

Hier sehen Sie Live-Bilder vom Oktoberfest:

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Ein komplettes Kameraverbot am "Teufelsrad", welches das Spanner-Problem wohl lösen würde, ist jedoch unwahrscheinlich: Jedes Jahr kommen zahlreiche Besucher aus dem Ausland, um am "Teufelsrad", dessen schnelle Kreise sie bislang nur im Internet gesehen haben, einmal selbst teilzunehmen. Auf diese Werbung wird die traditionsreiche Wiesn-Attraktion wohl kaum verzichten wollen.

Verwendete Quellen
  • reddit.com: Teufelsrad – Warnung an die Damen
  • bild.de: Spanner-Alarm im "Teufelsrad"
  • wiesnkini.de: Feldls Teufelsrad
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