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Mit dieser Reaktion hat Hubert Aiwanger auf dem Oktoberfest nicht gerechnet


Bayern-Wahl und Oktoberfest
Aiwanger betritt Bühne und erntet Buhrufe

Von t-online, fsa

Aktualisiert am 04.10.2023Lesedauer: 1 Min.
imago images 0306988479Vergrößern des BildesHubert Aiwanger beim Oktoberfest in München (Archivbild). (Quelle: IMAGO/B. Lindenthaler/imago-images-bilder)
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Bei einem Wiesn-Besuch stellt sich Freie Wähler-Chef Hubert Aiwanger spontan ans Mikrofon. Mit dieser Reaktion des Publikums hat er aber wohl nicht gerechnet.

Das am Dienstag zu Ende gegangene Münchner Oktoberfest nutzten etliche Politiker auch für den Wahlkampf. Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger probierte es mit einer spontanen Rede am letzten Tag des Oktoberfests. Doch die Reaktionen zumindest eines Teils des Publikums waren wohl nicht so wie erhofft.

Buhrufe aus dem Publikum

In einem Video, das auf X (vormals Twitter) geteilt wurde, ist Aiwanger bei dem Auftritt zu sehen. Er nutzte am Dienstag laut "Münchner Merkur" die Bühne im Bräurosl-Zelt, um sich bei Kapellmeister Josef Menzl zu bedanken.

Aiwanger erntete für seinen Auftritt jedoch neben Applaus auch zahlreiche lautstarke Buhrufe, Beleidigungen und sogar Nazi-Vergleiche. In der 45 Sekunden langen Aufzeichnung ist etwa zu hören, wie ein Mann "Verpiss dich" ruft. Auch Äußerungen wie "Nazis raus" oder "Du Arschloch" fallen.

Kritik wegen "Flugblatt-Affäre"

Laut aktuellen Umfragen können Aiwanger und die Freien Wähler bei der Landtagswahl in Bayern auf bis zu 17 Prozent der Stimmen hoffen. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hatte Aiwanger trotz der "Flugblatt-Affäre" im Amt belassen. Für dieses Vorgehen wurde der CSU-Chef teilweise scharf kritisiert.

Die "Süddeutsche Zeitung" hatte zuvor über den Verdacht berichtet, Aiwanger habe als Schüler ein rechtsextremistisches Flugblatt verfasst und sei für seine rechtsextreme Gesinnung bekannt gewesen.

Aiwanger hatte die Vorwürfe zurückgewiesen und behauptet, dass die "Süddeutsche Zeitung" eine gezielte Kampagne gegen ihn gestartet habe. Aiwangers Bruder hatte behauptet, der wahre Urheber des Flugblattes gewesen zu sein.

Verwendete Quellen
  • merkur.de: "Vor Bayern-Wahl: Aiwanger lobt unter Buh-Rufen im Bräurosl-Zelt umstrittene Wiesn-Persönlichkeit"
  • merkur.de: "Karten, Grafiken und Analysen: Alles zur Landtagswahl in Bayern"
  • tz.de: "Haben uns verschätzt: Kapellmeister Menzl spricht über Bräurosl-Beben – und seine Zukunft auf der Wiesn"
  • sueddeutsche.de: "In eigener Sache"
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