t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online - Nachrichten für Deutschland
Such IconE-Mail IconMenü Icon



Menü Icon
t-online - Nachrichten für Deutschland
HomeRegionalMünchen

München | Apotheken-Streik: Hier bekommen Sie trotzdem Medikamente


Apotheken geschlossen
Hier bekommen Münchner trotz Streiks Medikamente

Von Sarah Koschinski

17.11.2023Lesedauer: 1 Min.
Nachrichten
Wir sind t-online

Mehr als 150 Journalistinnen und Journalisten berichten rund um die Uhr für Sie über das Geschehen in Deutschland und der Welt.

Zum journalistischen Leitbild von t-online.
Am Buß- und Bettag, 22. November, bleiben viele Apotheken in Bayern und Baden-Württemberg geschlossen.Vergrößern des Bildes
Am Buß- und Bettag, 22. November, bleiben viele Apotheken in Bayern und Baden-Württemberg geschlossen. (Quelle: Sarah Koschinski)

Am Buß- und Bettag ist Protesttag. Viele Apotheken in Bayern und Baden-Württemberg bleiben geschlossen. Wo Sie trotzdem wichtige Medikamente bekommen.

Nach den Demonstrationen vor dem Erfurter Landtag am 8. November, in Norddeutschland am selben Tag sowie in Westdeutschland am 15. November streiken am 22. November nun auch die Apotheker im Süden Deutschlands.

"Der Protesttag ist in Bayern und Baden-Württemberg", bestätigt Christoph Hummel, Pressesprecher des Bayerischen Apothekerverband e.V. (BAV). Mit ihren Protesten im November fordert die Apothekerschaft die Bundesregierung auf, die ambulanten Strukturen in der Gesundheitspolitik zu stärken, wie es auf der Webseite der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e.V. (ABDA) heißt. Das Problem sehen die Apotheker in anhaltenden Lieferengpässen, einem akuten Personalmangel sowie einer stagnierenden Vergütung.

Streik der Apotheker: So bekommt man trotzdem Medikamente

Weil auch die Anzahl der Apotheken immer weiter sinkt – die ABDA spricht von einem "historischen Tiefstand" – hat die Apothekervereinigung Anfang 2023 einen 10-Punkte-Katalog an die Politik formuliert. Die Resonanz laut ABDA: "extrem unbefriedigend". Deshalb will die Apothekerschaft ihre Kunden vor den von der Politik geplanten Leistungskürzungen schützen – und hat deswegen zu den Protesten im November aufgerufen.

Doch auch wenn die nächstliegende Apotheke am Mittwoch geschlossen hat, so gibt es laut Christoph Hummel ausreichend Notfallapotheken. "Die Apotheken weisen auf die diensthabenden Notfallapotheken hin", sagt er im Gespräch mit t-online. Eine Liste, auf der entsprechende Apotheken vermerkt sind, gibt es ihm zufolge nicht.

Aber er versichert: "Wir haben ein gut laufendes Notfallapothekensystem", sagt Hummel. "Die Bürger müssen sich keine Sorgen machen."

Verwendete Quellen
  • ABDA: Protestmonat November
  • Eigene Recherche
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...



TelekomCo2 Neutrale Website