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München: Rechtsextreme Burschenschaft zog am Volkstrauertag durch die Stadt


Am Volkstrauertag
Rechtsextreme Burschenschafter marschieren durch München

Von Sara Guglielmino

21.11.2023Lesedauer: 2 Min.
Nachrichten
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Das Logo der Burschenschaft Danubia in München-Bogenhausen: Der Verfassungsschutz beobachtet die Gruppe.Vergrößern des Bildes
Das Logo der Burschenschaft Danubia in München-Bogenhausen: Der Verfassungsschutz beobachtet den studentischen Teil der Verbindung. (Quelle: Alexander Pohl/imago images)

Am Sonntagabend versammelte sich die rechtsextreme Burschenschaft Danubia vor dem Münchner Nordfriedhof. Der Verfassungsschutz beobachtet Teile der Verbindung.

Am Abend des Volkstrauertages sind Mitglieder der rechtsextremen Burschenschaft Danubia durch München marschiert. Das geht aus einem Post auf der Plattform X, vormals Twitter, hervor. Der Verfasser der Posts veröffentlichte ein Foto, das sechs Männer in Uniform vor der Backsteinmauer des Nordfriedhofs an der Ungererstraße zeigt.

Die Männer tragen lange dunkle Mäntel und die für die Verbindung typischen weißen Mützen mit schwarzem Schirm. Ein Mann trägt zudem eine Schärpe, die sich quer über den Oberkörper zieht, ein weiterer eine schwarze Fahne. Einige der Männer haben zudem weiße Plastiktüten in den Händen, nach Angaben des Verfassers des X-Posts könnten sich Fackeln darin befinden.

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Treffen vor dem Nordfriedhof

Als die Burschenschafter den Nordfriedhof erreichten, war das Tor laut Verfasser des Posts bereits geschlossen. Was genau die Mitglieder am Friedhof vorhatten, geht weder aus dem Post noch aus den Angaben der Polizei hervor.

Die Münchner Polizei bestätigte auf Nachfrage lediglich, dass sich die Mitglieder der Danubia am Sonntagabend gegen 18.30 Uhr am Nordfriedhof befanden. Die Gruppe sei daraufhin von Beamten kontrolliert worden. Die Polizei konnte allerdings keine unangemeldete Versammlung feststellen.

In Teilen vom Verfassungsschutz beobachtet

Die Burschenschaft Danubia München wird dem rechtsextremen Spektrum zugeordnet. Der studierende Teil der Verbindung, die sogenannte Aktivitas, wird zudem vom Bayrischen Verfassungsschutz beobachtet.

Die Danubia München gilt als pflichtschlagend. Das bedeutet, dass ihre Mitglieder in Fechtkämpfen – den sogenannten Mensuren – regelmäßig mit scharfen Klingenwaffen gegen Vertreter anderer Verbindungen fechten. Burschenschaften, welche die Mensur praktizieren, werden auch als "schlagend" bezeichnet.

Verwendete Quellen
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