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Tarifstreik in München: ver.di ruft zu Streik in Kliniken auf – ab Donnerstag


Was passiert mit Patienten?
Ab Donnerstag: Münchner Kliniken werden bestreikt

Von t-online, cgo

21.11.2023Lesedauer: 2 Min.
imago images 151436596Vergrößern des BildesKlinikschild (Symbolbild): Mehrere Krankenhäuser werden im Laufe der Woche in München bestreikt. (Quelle: STL via www.imago-images.de)
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ver.di ruft zum Ende der Woche zum großen Tarifstreik in Unikliniken auf. Welche Krankenhäuser in München betroffen sind und was mit den Patienten passiert.

In ganz Deutschland werden derzeit immer wieder neue Streik-Aktionen ins Leben gerufen. So auch in München: Diese Woche werden die Unikliniken der bayerischen Landeshauptstadt bestreikt. Welche Auswirkungen wird das auf die Patienten haben? Und was will man mit den Protesten erreichen? t-online hat bei ver.di nachgefragt.

Diese Kliniken in München werden bestreikt

In der bayerischen Landeshauptstadt sind gleich mehrere Krankenhäuser von dem Streik betroffen. "Am Donnerstag und Freitag werden die Unikliniken und das Deutsche Herzzentrum bestreikt", berichtet Nils Schmidbauer von ver.di Bayern gegenüber t-online.

Zu den Münchner Unikliniken gehören das Klinikum rechts der Isar (TU) sowie die LMU-Kliniken Campus Innenstadt und Campus Großhadern. Auch die entsprechenden Servicegesellschaften sind zur Niederlegung ihrer Arbeit aufgerufen.

Streik: Das passiert mit den Patienten

Laut Gewerkschaft sollen die Patienten in den betroffenen Kliniken keine Auswirkungen des Streiks zu spüren bekommen: "ver.di hat wie in der Vergangenheit Notdienstvereinbarungen geschlossen und es werden keine Patienten gefährdet. Zuständig für die Einhaltung der Vereinbarung ist der Arbeitgeber," heißt es auf t-online-Anfrage.

ver.di will auf Personalnotstand aufmerksam machen

Was versprechen sich die Verantwortlichen von dem Streik? "Wir erhoffen uns, ein deutliches Signal an die Arbeitgeber senden zu können, sodass diese in der kommenden Tarifverhandlung Anfang Dezember ein konkretes Angebot vorlegen," führt Schmidbauer weiter aus. Man wolle "Druck machen", insbesondere vor den kommenden Tarifverhandlungen.

"Es ist nicht nur immer schwieriger Personal zu halten, es läuft zunehmend davon!", beklagt auch Martin Schmalzbauer, ver.di-Fachsekretär für die Universitätskliniken in Bayern. Ohne spürbare Lohnsteigerungen werde sich die Situation künftig "drastisch verschärfen."

Die dritte Verhandlungsrunde im bundesweiten Tarifstreit findet vom 7. bis zum 8. Dezember 2023 statt. Gefordert wird unter anderem eine Entgelterhöhung von 10,5 Prozent, mindestens aber 500 Euro.

Auch andere bayerische Städte werden bestreikt

Nicht nur in München, sondern auch in anderen Städten in Bayern sind die Mitarbeitenden der Universitätskliniken zum Streiken angehalten. So auch in der Universitätsklinik Erlangen. In Augsburg, Regensburg und Würzburg wird ebenfalls gestreikt.

Verwendete Quellen
  • Recherche der Redaktion
  • Presseanfrage ver.di Bayern
  • ver.di-Pressemitteilung, 20. November 2023
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