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München: Dreister Betrugsfall auf dem Mietmarkt


Betrug auf dem Wohnungsmarkt
Angebliche Vermieterin verlangt Kaution: Festnahme


Aktualisiert am 20.02.2024Lesedauer: 1 Min.
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Moderne Wohnanlage in München (Symbolbild). Eine Betrügerin hatte unter falscher Identiät eine Wohnung zur Miete angeboten. (Quelle: IMAGO/Maria Maar/imago-images-bilder)

Eine Frau will vermeintliche Wohnungsinteressenten mit einem dreisten Betrug übers Ohr hauen. Einem Interessenten kommt die Sache merkwürdig vor.

Ein Betrugsversuch im Münchner Immobilienmarkt wurde diese Woche dank eines wachsamen Wohnungssuchenden aufgedeckt. Die Polizei nahm eine 34-jährige Frau fest, die verdächtigt wird, eine angemietete Wohnung unter falschen Identitäten mehrfach auf Online-Immobilienportalen angeboten zu haben.

Seit Mitte Februar organisierte die Frau zahlreiche Besichtigungen der Wohnung mit Interessenten, die alle nach einer Zusage eine Kaution in Höhe von mehreren tausend Euro auf ein deutsches Bankkonto leisten sollten.

Festnahme durch zivile Polizeibeamte

Einer der möglichen Mieter bemerkte Ungereimtheiten und verglich das Immobilienangebot mit anderen Inseraten für kurzzeitige Vermietungen im Internet. Dabei entdeckte er die betreffende Wohnung und erstattete Anzeige bei der Polizei.

Zivile Beamte der Münchner Polizei konnten die Tatverdächtige schließlich während einer Besichtigung festnehmen. Bei der Durchsuchung wurde Falschgeld in Form von gefälschten Euro-Banknoten sowie Schmuck, eine Uhr und Unterlagen von potenziellen Geschädigten sichergestellt.

Verdacht liegt nahe, dass Verdächtige nicht allein agierte

Erste Ermittlungen der Polizei legen den Verdacht nahe, dass die 34-Jährige nicht allein agierte und alles professionell organisiert war. Die Immobilienanzeigen wurden nach ihrer Festnahme schnell von den Portalen entfernt. Die Festgenommene wurde wegen versuchten Betrugs und des Inverkehrbringens von Falschgeld angezeigt. Ein Haftbefehl gegen sie wurde vom Ermittlungsrichter erlassen.

Aufgrund des Verdachts einer hohen Anzahl an Geschädigten ruft die Polizei München potenzielle Opfer dieses Betruges dazu auf, sich beim Kommissariat 64 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Verwendete Quellen
  • Mitteilaung der Polizei München vom 20.2.2024
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