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München: Wohnungslose sollen mehr Unterkünfte bekommen


Projekt Flexi-Heime
Wohnungslose in München sollen mehr Unterkünfte bekommen


03.03.2024Lesedauer: 2 Min.
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Wohnungslose Person (Symbolbild): In München ist die Lage um die Wohnungslosigkeit angespannt. Der Ausbau von Flexi-Heimen soll neue Perspektiven schaffen. (Quelle: IMAGO/Michael Gstettenbauer/imago-images-bilder)

Die Stadt München kämpft gegen Wohnungslosigkeit: Geplante Flexi-Heime versprechen eine Linderung der Not – aber reichen diese Maßnahmen aus?

München plant den Ausbau von Flexi-Heimen, um die steigende Anzahl an Wohnungslosen unterzubringen. Die Stadt beschloss 2017 ein neues Konzept mit sogenannten Flexi-Heimen, die aus meist 100 bis 200 Apartments mit Bad und Kochnische sowie Gemeinschaftsräumen bestehen. Die Errichtung dieser Heime soll der Münchner Kombination aus extrem hohen Mieten und zu wenig gefördertem Wohnraum entgegenwirken.

Aktuell haben die neun vorhandenen Häuser über 1.250 Betten. Ursprünglich hatte der Stadtrat geplant, in acht Jahren 5.000 Bettplätze in solchen Heimen zu schaffen. Jedoch seien "die fehlenden Bauflächen und verhaltene Angebote durch private Investoren" ein Problem bei der Suche nach Standorten, so ein Sprecher des Sozialreferats. Trotzdem wird an der Zielzahl festgehalten. Zuletzt hat der Stadtrat den Bau von fünf neuen Flexi-Heimen beschlossen – in Freiham, Fürstenried, Moosach sowie in Trudering.

München: Baugenehmigung für das nächste Flexi-Heim liegt vor

Ein Truderinger Flexi-Heim sei an der Heinrich-Wieland-Straße, das zweite am Lehrer-Götz-Weg geplant. Wie "tz.de" berichtet, liegt bislang nur für das Bauvorhaben in der Heinrich-Wieland-Straße 99-101 eine Baugenehmigung vor. Laut Andrea Sontheim vom Amt für Wohnen und Migration sollen hier ausschließlich Familien – insgesamt 130 Personen – untergebracht werden. Das Projekt werde vom Großteil der Anwohner begrüßt.

In solchen Flexi-Heimen dürfen die Menschen maximal sechs Monate leben. Gleichzeitig sind schätzungsweise 10.000 Menschen in München wohnungslos. Die Bandbreite reicht dabei von suchtkranken Menschen, die seit Jahren auf der Straße leben, bis zu jungen Familien, deren Wohnung wegen Eigenbedarf gekündigt wurde.

Hier wurden wohnungslose Münchner bis 2017 untergebracht

In den Flexi-Heimen können die Menschen zumindest vorübergehend einer fatalen Situation auf der Straße entgehen. Bis 2017 wurden wohnungslose Personen in Hotels und Pensionen untergebracht. In einigen Unterkünften sollen sie laut "Süddeutsche Zeitung" oftmals weder ein eigenes Bad noch eine eigene Küche oder gar einen eigenen Schlüssel zu ihrem Zimmer gehabt haben.

Das Ziel der Flexi-Heime ist laut Sozialreferat, "die Erarbeitung der Mietfähigkeit". Jedoch sei dies oft schwierig, gesteht Verena Büttner, Leiterin zweier Flexi-Heime in München. "Da muss man so ehrlich sein und sagen, dass wir bei vielen Menschen nicht sehen, dass sie mittelfristig in eine Wohnung ziehen können", berichtet die "Süddeutsche Zeitung".

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