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Schrecklicher Fund in München: Leiche liegt tagelang unter Kinderbett

Grausiger Fund  

34-jährige Mutter erstochen – Leiche liegt tagelang unter Kinderbett

24.11.2020, 16:50 Uhr | dpa

Schrecklicher Fund in München: Leiche liegt tagelang unter Kinderbett. Blaulicht auf einem Einsatzwagen der Polizei (Symbolbild): In München soll ein Mann seine Ehefrau erstochen haben. (Quelle: imago images/Alexander Pohl)

Blaulicht auf einem Einsatzwagen der Polizei (Symbolbild): In München soll ein Mann seine Ehefrau erstochen haben. (Quelle: Alexander Pohl/imago images)

Einen schrecklichen Fund haben Beamte der Münchner Polizei machen müssen: Eine Frau soll von ihrem Mann erstochen worden sein. Die Leiche lag tagelang unter einem Kinderbett.

In München soll ein 41-Jähriger Mann seine Ehefrau erstochen und die Leiche unter einem Kinderbett versteckt haben. Wie die Kripo am Dienstag mitteilte, floh der mutmaßliche Täter nach Italien. Die Ermittler vermuten, dass der Mann von dort aus in sein Heimatland weiterreiste.

Die Leiche der 34 Jahre alten Mutter war am Freitag versteckt unter dem Bett eines Sohnes in der Wohnung des Paares entdeckt worden, drei Tage nach dem Verbrechen. Die Polizei war in den Tagen zuvor mehrfach in der Wohnung, ohne die Tote zu finden.

Konkrete Durchsuchung erst Tage später

Die Ermittler erklärten dies damit, dass zunächst nur wegen einer Vermisstenanzeige in der Wohnung nachgeschaut worden sei. Anschließend sei nach Blutspuren gesucht worden. Eine konkrete Durchsuchung habe es dann erst am Freitag gegeben.

Am 17. November hatte der Mann Angehörigen mitgeteilt, dass er mit seiner Frau in den Mittagsstunden einkaufen ginge. Anschließend waren beide verschwunden und die Familie der Frau schaltete die Polizei ein.

Die Frau hatte zwei Kinder in die Ehe mitgebracht. Die drei und sieben Jahren alten Buben werden nun von der Familie der Getöteten betreut. Der Mann, der seit zehn Jahren in Deutschland lebte, wurde am selben Tag am Münchner Hauptbahnhof gesehen. Dort soll er in den Zug nach Italien gestiegen sein. Wo der 41-Jährige sich nun genau aufhält, ist noch nicht sicher. Er wird mit einem Haftbefehl wegen Totschlags gesucht.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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