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Hochwasser in München: Stadt verbietet Baden und Bootfahren – Lebensgefahr

Wegen Hochwasser  

Badeverbot in der Isar – Lebensgefahr in München

20.07.2021, 07:09 Uhr | dpa, t-online

Stadt München verbietet Baden in der Isar (Quelle: dpa/Glomex)
Steigender Hochwasser-Gefahr in der Isar

Die Hochwasser-Gefahr in München und Bayern ist noch nicht gebannt. In der Landeshauptstadt wird der Pegel weiter steigen. Es herrscht ein Bade- und Bootfahrverbot. (Quelle: TZ)

Erschreckende Bilder aus München: Wegen neuer Hochwasser-Gefahr der Stufe 2 gilt für die Isar ein Bade- und Bootfahrverbot. (Quelle: TZ)


Münchner dürfen vorerst nicht mehr in der Isar baden. Grund ist das Hochwasser – laut der Stadt besteht Lebensgefahr in den Fluten.

Wegen des Hochwassers sind Baden und Bootfahren in und auf der Isar in München vorerst verboten. Es bestehe eine erhebliche Gefahr für Leib und Leben, begründete die Stadt am Montag ihre Entscheidung. Der Fluss führe sehr viel Treibholz mit, das in dem trüben Wasser oft nicht zu erkennen sei. Außerdem könnten sich Strudel und Wasserwalzen bilden. Das Verbot gilt im gesamten Stadtgebiet.

Am Montagmittag hatte die Isar in München die Hochwassermeldestufe 2 mit 3,01 Metern knapp überschritten. Im Video oben oder hier sehen Sie, wie rasant die Isar durch das Münchner Stadtgebiet fließt.

Am Dienstagmorgen lag der Pegel nach Angaben des Hochwasser-Nachrichtendienstes Bayern bei etwa 3,09 Metern (Stand 7 Uhr). Ein Unterschreiten der Meldestufe 2 erwartet das Wasserwirtschaftsamt München laut Stadtangaben erst am Dienstagabend. Auch Rad- und Fußwege auf der Ostseite der Isar sowie der Flauchersteg wurden vorerst gesperrt.

Weitere bayerische Gewässer angeschwollen

Außerhalb des besonders stark betroffenen Katastrophengebiets im Berchtesgadener Land waren auch andernorts nach den heftigen Unwettern mit Starkregen am Wochenende Flüsse angeschwollen, so etwa die Loisach, die Donau, der Lech oder der Regen.

Auch Gewässer wie der Tegernsee und der Bodensee führten mehr Wasser, als gewöhnlich. In den meisten Fällen wurde aber höchstens die Hochwassermeldestufe 1 erreicht.

Verwendete Quellen:

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