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Zw├Âlfj├Ąhriger will in M├╝nchen Physik studieren

Von dpa, mtt

Aktualisiert am 12.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Laurent Simon (Archivbild): Der "Wunderknabe" will nach M├╝nchen.
Laurent Simon (Archivbild): Der "Wunderknabe" will nach M├╝nchen. (Quelle: Reiner M├╝ller/FRM II TUM/dpa-bilder)
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Die Grundschule hatte er mit sechs hinter sich, das Abitur mit acht, den Physik-Bachelor mit elf in der Tasche. Die ganze Welt steht dem belgisch-niederl├Ąndischen "Wunderknaben" Laurent offen ÔÇô seine Wahl fiel nun auf M├╝nchen.

Laurent Simon ist zw├Âlf Jahre alt und es l├Ąngst gewohnt, von internationalen Medien gefeiert zu werden, die ihn abwechselnd den "neuen Newton" nennen oder mit Albert Einstein vergleichen. Bei einem IQ-Test erreichte er 145 Z├Ąhler ÔÇô das absolute Maximum. Mehr Punkte kann man bei dem Test, den er absolvierte, gar nicht holen. Mit sechs Jahren hatte Laurent die Grundschule fertig, durchs Gymnasium raste er innerhalb von 18 Monaten, dann ging das belgisch-niederl├Ąndische Mini-Genie an die Uni.

Den Lern-Turbo behielt er bei: Im Schnelltempo studierte er erst in Eindhoven Elektrotechnik, im vergangenen Sommer machte er in Antwerpen seinen Bachelor in Physik "mit Auszeichnung".

Schnupperstudium in M├╝nchen war "echt sehr toll"

Nun hat er gerade ein Schnupperstudium in M├╝nchen absolviert ÔÇô und sich entschieden, hier weiterzumachen. "Das war echt sehr toll", sagte der hochintelligente Junge der Nachrichtenagentur dpa.

Laurent war Gast an der Physik-Fakult├Ąt der Ludwig-Maximilian Universit├Ąt und des Max-Planck-Instituts f├╝r Quantenoptik im Forschungszentrum Garching bei M├╝nchen. Viele Wissenschaftler waren ├╝berrascht ├╝ber den ungew├Âhnlichen Besuch, wie ein Sprecher sagte: "Pl├Âtzlich steht ein Elfj├Ąhriger vor ihnen und will alles ├╝ber ihre Arbeit wissen".

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Laurent Simon unterh├Ąlt sich in der Neutronenleiterhalle West der TU M├╝nchen mit einem Wissenschaftler (Archivbild aus dem November): Das Schnupperstudium gefiel dem jungen Genie ausgezeichnet.
Laurent Simon unterh├Ąlt sich in der Neutronenleiterhalle West der TU M├╝nchen mit einem Wissenschaftler (Archivbild aus dem November): Das Schnupperstudium gefiel dem jungen Genie ausgezeichnet. (Quelle: Reiner M├╝ller/FRM II TUM/dpa-bilder)

Laurent: "Ich will Leben retten"

Aber Laurent, inzwischen ist er zw├Âlf Jahre alt, ist nicht irgendein Junge. Gemeinsam mit dem internationalen Forschungsteam der Attoworld-Gruppe an der M├╝nchner Uni arbeitete Laurent in einem bahnbrechenden Projekt an einem der st├Ąrksten Laser der Welt. Damit sollen kleinste Spuren aufgesp├╝rt werden, die Gewebetumore im Blutkreislauf hinterlassen.

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"Es geht darum, dass die Maschine Darmkrebs schon im fr├╝hesten Stadium in Blutproben erkennen kann", erkl├Ąrt Laurent geduldig das sehr komplizierte Verfahren. Und das kommt seinem Ziel sehr nahe: "Ich will Leben retten".

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Die Verst├Ąndigung war auch ├╝berhaupt kein Problem, denn an der Uni wird Englisch gesprochen. "Alle waren superfreundlich", sagt Laurent. Nur eins m├╝sse er noch besser lernen: "Deutsch hab ich zwar in der Schule gehabt, aber das reicht noch nicht".

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