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Mehr Wind, weniger Fleisch: Vorschl├Ąge f├╝r mehr Klimaschutz

Von dpa
06.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Windkraft
Windenergieanlagen stehen auf einem Feld. (Quelle: Marcus Brandt/dpa/Symbolbild/dpa-bilder)
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Mehr Wind- und Sonnenkraft, mehr ├ľPNV, weniger Energieverbrauch und Fleischkonsum: Zur Umsetzung der bayerischen Klimaschutzziele bis 2030 m├╝sste nach Ansicht der Gr├╝nen im Landtag j├Ąhrlich zehnmal so viele Tonnen Treibhausgase eingespart werden. "Um das Tempo von bisher 0,7 Millionen Tonnen Reduktion auf die n├Âtigen sieben Millionen Tonnen pro Jahr bis 2030 zu steigern, sind tatkr├Ąftige Ma├čnahmen n├Âtig", sagte Martin St├╝mpfig, Sprecher f├╝r Energie und Klimaschutz der Landtagsfraktion, am Freitag in M├╝nchen.

Nach einer Berechnung der Gr├╝nen hinkt Bayern bei der Senkung der Treibhausgasemissionen deutlich hinter den gesetzten Zielen im aktuell g├╝ltigen Klimaschutzgesetz zur├╝ck. Im Referenzjahr 1990 emittierte Bayern 107 Millionen Tonne Treibhausgase. F├╝r 2016 wurden nur die energiebedingten Treibhausgasemissionen mit 93,5 Millionen Tonnen beziffert, f├╝r 2019 mit 79,3 Millionen Tonnen. Die Emissionen aus der Landwirtschaft sind hier gar nicht ber├╝cksichtigt, sie liegen den Angaben zufolge seit vielen Jahren bei rund 14 Millionen Tonnen.

"Die Zeit der leeren Versprechungen muss nun ein f├╝r alle Mal vorbei sein. In den letzten zehn Jahren haben wir wertvolle Zeit verloren. Markus S├Âder geht den Weg des geringsten Widerstandes und macht reine ├ťberschriftenpolitik", sagte Gr├╝nen-Fraktionschef Ludwig Hartmann. Dabei zeigten Entwicklungen wie schreckliche Flutkatastrophen und Russlands Krieg in der Ukraine doch: "Wir sind verletzlich, die Sch├Ąden der Klimakrise sind immens. Und wir sind abh├Ąngig - von Gas und ├ľl despotischer Regime."

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Nachdem der Ank├╝ndigung der Staatsregierung, 65 Prozent der Treibhausgase bis 2030 erreichen zu wollen, m├╝ssten in den kommenden acht Jahren satte 57 Millionen Tonnen eingespart werden. Trotz der schwierigen Ausgangslage ist das Ziel nach Ansicht der Gr├╝nen aber noch zu erreichen. Sie berufen sich dabei auf eine von ihnen in Auftrag gegebene 106-seitige Studie des Wuppertal Instituts f├╝r Klima, Umwelt, Energie gGmbH.

Diese listet 23 Ma├čnahmen auf, mit denen die klimasch├Ądlichen Emissionen gesenkt werden k├Ânnten: So w├╝rde der j├Ąhrliche Zubau von 120 Windkraftanlagen 4,2 Millionen Tonnen Treibhausgase einsparen, energetische Sanierungen br├Ąchten 3,6 Millionen Tonnen und Photovoltaikanlagen auf Moorfl├Ąchen weitere 3,1 Millionen Tonnen.

Die Reduktion der Nutztierbest├Ąnde infolge eines gesunkenen Fleischkonsums und Verbrauchs anderer tierischer Produkte um 20 Prozent w├╝rde die Emissionen um weitere 2,7 Millionen Tonnen reduzieren, eine Verdoppelung des ├ľPNV w├╝rde mit 1,9 Millionen Tonnen zu Buche schlagen, die Steigerung des Schienen-G├╝terverkehrs auf einen Anteil von 40 Prozent um weitere 1,7 Millionen Tonnen.

Rund drei Viertel der Treibhausgasemissionen in Bayern entst├╝nden durch die Verbrennung von fossilem ├ľl, Gas und Kohle. Die Klimaschutzma├čnahmen w├╝rden somit auch die hohe Importabh├Ąngigkeit von Erdgas senken. Mit der Umsetzung der Klimaschutzma├čnahmen in der Studie k├Ânnte Bayern auf einen Schlag den Erdgasverbrauch um 44 Prozent senken und h├Ątte so rechnerisch das komplette, nach Bayern importierte russische Erdgas eingespart.

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