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Winter-Comeback in Bayern | Schulausfall, Verkehrschaos, Co.: Hier fällt Schnee


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Amtliche Warnung vor Schnee

Von t-online, mtt

Aktualisiert am 18.01.2023Lesedauer: 2 Min.
Das Schneetief sorgt für Chaos: Betroffen ist unter anderem Westsachsen, aber auch in Franken störte der Schnee den Verkehr.
Das Schneetief sorgt für Chaos: Betroffen ist unter anderem Westsachsen, aber auch in Franken stört der Schnee den Verkehr. (Quelle: März/imago images)
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Schulausfall, Verkehrschaos, Wetterwarnung: In Franken ist der Winter zurück. Auch in anderen Regionen schneit es.

Die erste Januarhälfte war viel zu mild, jetzt kommt der Winter in weiten Teilen Deutschlands wieder in Fahrt. Nördlich von Nürnberg ist das besonders spürbar: In Teilen Unterfrankens fällt die Schule aus, auf einer Karte des Deutschen Wetterdienstes leuchtet Oberfranken in der Farbe Orange: Es gibt eine amtliche Warnung vor Schneefall. Bis zum Mittwochmittag werden bis zu sieben Zentimeter Neuschnee erwartet.

Geschneit hatte es bereits zuvor in Franken, teilweise fielen in der Nacht zehn Zentimeter. In den Morgenstunden machte die Glätte vielen Autofahrern die Fahrt zur Arbeit schwer. "Die Busse fahren nur vereinzelt. Es gibt so viel Schnee, dass kein Durchkommen ist", sagte eine Sprecherin der Würzburger Verkehrs- und Versorgungs-GmbH (WVV).

Zwei Busse, die fuhren, verunglückten prompt. Sie rutschten auf schneeglatter Straße in einen Straßengraben. Eines der Fahrzeuge stand danach so ungünstig, dass sich die Türen nicht mehr öffnen ließen. "Die etwa zehn Fahrgäste und der Fahrer mussten durch die Oberluke aussteigen", berichtete ein Polizeisprecher.

Stuttgart: Ein verschneiter Motorroller an einer Straße.
Stuttgart: Ein verschneiter Motorroller an einer Straße. (Quelle: Weißbrod/dpa)

Insgesamt gab es in Franken Dutzende Unfälle, zumeist blieb es bei Blechschäden. Auf der A9 Richtung Nürnberg kippte um kurz vor 8 Uhr ein 40-Tonner um. Der "Frankenpost" zufolge gestaltete sich die Anfahrt für die Rettungskräfte wegen einer fehlenden Rettungsgasse und des Schnees auf der Autobahn äußerst schwierig.

Würzburg und Kitzingen: Schule fällt aus

In Stadt und Landkreis Würzburg sowie im Landkreis Kitzingen wurde am Mittwoch der Präsenzunterricht an den öffentlichen Schulen gestrichen, wie das bayerische Kultusministerium auf einer dafür eingerichteten Internetseite mitteilte. Ein freier Tag war den Schülern allerdings nicht automatisch sicher: Die Schulen konnten individuell über Distanzunterricht entscheiden.

Auch an anderen Orten Deutschlands ist der Winter wieder da:

  • Im Südschwarzwald am Feldberg seien an manchen Stellen bis zu 100 Zentimeter Schnee gefallen, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Laut der Website des Liftverbunds Feldberg ist der Skibetrieb dort wieder möglich, 4 von 39 Liften seien in Betrieb.
  • In Sachsen wird bis zum Abend landesweit Schneefall mit bis zu zehn Zentimetern Neuschnee erwartet. Im Tiefland soll der Schnee allerdings aufgrund steigender Temperaturen im Laufe des Tages zu Schneematsch werden.
  • In Berlin und im Süden Brandenburgs soll es ebenfalls weiß werden: Fünf bis zehn Zentimeter Neuschnee sind angekündigt.
Liftsessel und Liftmasten nahe der Talstation der Feldbergbahn im Nebel.
Liftsessel und Liftmasten nahe der Talstation der Feldbergbahn im Nebel. (Quelle: von Ditfurth/dpa)

Schnee auch in den nächsten Tagen

"Die eingeflossene polare Meeresluft bestimmt das Wetter bei uns", teilte der DWD am Mittwoch mit. "Dabei beeinflusst ein nach Polen ziehendes Tief das Wetter."

Kommende Nacht greife ein weiteres Tief über der Nordsee auf Nordwestdeutschland über. In den folgenden Tagen falle immer mal wieder etwas Schnee in Deutschland.

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Verwendete Quellen
  • dwd.de: Wetterwarnkarte vom 18. Januar 2023
  • km.bayern.de: Informationen zum Unterrichtsausfall
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