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Oscars 2023: "Im Westen nichts Neues" holt Preis nach Nürnberg


Auszeichnung für "Bestes Szenenbild"
Nürnbergerin gewinnt einen Oscar

Von t-online, jov

Aktualisiert am 13.03.2023Lesedauer: 2 Min.
Ernestine Hipper, Christian M. Goldbeck, Oscar, Bestes Produktionsdesign, Im Westen nichts NeuesVergrößern des BildesErnestine Hipper und Christian M. Goldbeck mit ihren Oscars: Hipper erhielt den Preis für ihre Arbeit am Szenenbild des Films "Im Westen nichts Neues". (Quelle: IMAGO/A.M.P.A.S.)
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Nach einer jahrzehntelangen Karriere in der Filmbranche gewinnt Ernestine Hipper nun einen Oscar. Die Arbeit dafür war kräftezehrend.

Die Nürnberger Filmausstatterin Ernestine Hipper war maßgeblich am Szenenbild der Netflix-Neuverfilmung "Im Westen nichts Neues" beteiligt. Nun gewann Hipper, gemeinsam mit ihrem Kollegen Christian M. Goldbeck, bei der Preisverleihung am Montag den Oscar für das beste Produktionsdesign.

Hipper musste sich in dieser Oscar-Nacht mit ihrem Film gegen starke Konkurrenten durchsetzen. Neben ihr waren auch die Filme "Avatar", "Babylon", "Elvis" und "Die Fabelmans" für den Oscar in der Kategorie "Bestes Szenenbild" nominiert.

Hipper wollte den Film zu Beginn überhaupt nicht machen. "Ich hätte niemals gedacht, dass ich einen Kriegsfilm mache. Niemals im Leben. Niemals", sagt Hipper dem "Bayerischen Rundfunk" (BR). Christian M. Goldbeck, der Szenenbildner für den Film, überredete sie schließlich. Hipper hatte ihre kunstfertigen Hände auch noch bei einem anderen Oscar-Anwärter im Spiel: Bei dem Film "Tár" war sie ebenfalls am Szenenbild beteiligt.

Ernestine Hipper lebte einige Jahre in Nürnberg

Die 60-Jährige ist seit Jahrzehnten für die Filmbranche in der gesamten Welt unterwegs. Aufgewachsen ist sie in Langenmosen in Oberbayern, in der Jugend hat Hipper einige Jahre in Nürnberg gelebt. Noch heute besitzt sie laut "Nürnberger Nachrichten" eine wenig genutzte Einliegerwohnung bei ihrer Schwester in Röthenbach im Nürnberger Land.

Wie Hipper im Gespräch mit den "Nürnberger Nachrichten" erzählte, waren die Dreharbeiten für den mehrfachen Oscargewinner "Im Westen nichts Neues" kräftezehrend: Der Tag startete morgens um sechs Uhr und endete abends um neun, bei winterlichen Temperaturen musste die Filmcrew stundenlang im Schlamm ausharren. Der wichtigste Filmpreis der Welt ist nun der Lohn für all die Mühsal.

Verwendete Quellen
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