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Nürnberg/Erlangen: Gegner der Corona-Maßnahmen blockieren Autobahn

Bundesweite Aktion  

Gegner von Corona-Regeln blockieren Autobahn

07.01.2021, 10:30 Uhr | dpa, AFP, t-online

Nürnberg/Erlangen: Gegner der Corona-Maßnahmen blockieren Autobahn . Fahrzeuge von Gegnern der Corona-Maßnahmen sind von der Polizei gestoppt worden: Auf der A73 hat die Polizei einen Protest aufgelöst. (Quelle: dpa/Polizeipräsidium Mittelfranken)

Fahrzeuge von Gegnern der Corona-Maßnahmen sind von der Polizei gestoppt worden: Auf der A73 hat die Polizei einen Protest aufgelöst. (Quelle: Polizeipräsidium Mittelfranken/dpa)

Auf der Autobahn zwischen Nürnberg und Erlangen hat die Polizei eine Protestblockade aufgelöst. Auf der A73 hatten Gegner der Corona-Maßnahmen versucht, den Verkehr zu stören. 

Die bayerische Polizei hat eine Blockade zum Protest gegen die Corona-Maßnahmen auf einer Autobahn in Mittelfranken aufgelöst. Acht Wagen, die teils beschriftet sowie mit Fähnchen und Schildern versehen waren, fuhren am Mittwoch mit geringer Geschwindigkeit auf der Autobahn 73 zwischen Erlangen und Nürnberg und behinderten so den Verkehr, wie die Beamten in Nürnberg mitteilten. Andere Autofahrer mussten demnach stark bremsen und konnten nicht vorbeifahren.

Nun sind acht Autofahrer wegen Gefährdung des Straßenverkehrs angezeigt worden. "Es waren acht Fahrzeuge und jeder Fahrzeugführer hat eine Anzeige bekommen", sagte ein Sprecher der Polizei am Donnerstag in Nürnberg. "Wenn man auf der Autobahn durch langsames Fahren den Verkehr behindert, begeht man eine Straftat."

Die Polizei hatte den Tross zunächst abgesichert und hielt ihn später an. Neben den eingeleiteten Ermittlungen wegen Nötigung und Gefährdung des Straßenverkehrs wurden auch versammlungsrechtliche Verstöße zur Anzeige gebracht.

Bundesweiter Protest-Aufruf


Die an der Aktion beteiligten Fahrzeuge wurden beschlagnahmt. Auf einem Firmenparkplatz in Fürth entdeckten Polizisten weitere fünf Fahrzeuge, die in ähnlicher Weise gekennzeichnet waren.

Auch in diesem Zusammenhang wurden Ermittlungen eingeleitet. Polizeidienststellen waren am Mittwoch bundesweit auf geplante Verkehrsblockaden durch "Querdenker" und "Coronarebellen" eingestellt. Oft waren mehr Polizisten auf den Autobahnen als Protestler. Am Autobahnkreuz München Ost sahen sich etwa zwölf Fahrzeuge einem größeren Aufgebot von Verkehrs- und Bereitschaftspolizei gegenüber. Die Protestierenden seien einige Male in langsameren Tempo durch Auf- und Abfahrten gefahren und entfernten sich dann wieder, so ein Polizeisprecher zu t-online. 

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa, AFP
  • Eigene Recherche

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