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So hat LeBron James die Lakers verändert


NBA-Superstar nach Wechsel  

So hat LeBron James die Lakers verändert

25.11.2018, 19:48 Uhr | dd, t-online.de

So hat LeBron James die Lakers verändert. Taktgeber bei den Lakers: LeBron James am Ball. (Quelle: imago images)

Taktgeber bei den Lakers: LeBron James am Ball. (Quelle: imago images)

Die Los Angeles Lakers stehen aktuell auf einem Playoff-Platz in der NBA – Neuzugang LeBron James hat sein Versprechen gehalten. Der Megastar hat das Team maßgeblich verändert.

"Wir müssen Lakers-Basketball spielen" – die Vorgabe von NBA-Megastar LeBron James zählt bei jedem Spiel der Kalifornier. Denn wenn die Los Angeles Lakers um James heute Abend im Rahmen der "NBA Sundays" zur besten Europa-Sendezeit bei den Orlando Magic gastieren (ab 21:30 Uhr live bei spox.com), dann geht es nicht nur um den vierten Sieg in Folge für die Kalifornier, sondern auch um einen weiteren Schritt in der Entwicklung des Teams. 


Seit der Ankunft von James im Sommer aus Cleveland hat sich das Team gewandelt. James spielt erneut der besten Saisons seiner Karriere – und das mit 33 Jahren: 28,6 Punkte, 8,2 Rebounds und 6,9 Assists pro Partie – herausragende Statistiken, aber eigentlich nichts Besonderes für den so einmalig vielseitigen Flügelspieler, der bereits drei Mal Meister wurde (2012 und 2013 mit den Miami Heat, 2016 mit den Cleveland Cavaliers).

James kündigte bei t-online.de sein großes Ziel an

Doch wichtiger noch: James hat es sofort geschafft, aus einer jungen, talentierten, doch höchstens mittelmäßigen Mannschaft einen Playoff-Kandidaten zu formen – es wäre die erste Teilnahme für die Lakers seit fünf Jahren. Dabei sah zu Saisonbeginn noch wenig danach aus: Nur zwei Siege aus den ersten sieben Partien. "Wir haben nur im zweiten, dritten und vierten Viertel Lakers-Basketball gespielt", bemängelte James nach einer 107:121-Niederlage gegen die Toronto Raptors Anfang November. Mittlerweile gelingt es immer besser. Aktuell lautet die Bilanz: Elf Siege bei sieben Niederlagen, Platz sieben im stark besetzten Westen der Liga.

James (li.) und Lakers-Trainer Luke Walton. (Quelle: imago images/David Santiago)James (li.) und Lakers-Trainer Luke Walton. (Quelle: David Santiago/imago images)

„Wir werden besser als in der letzten Saison sein, und im nächsten Jahr werden wir wieder noch besser sein.“ hatte James schon im September im Gespräch mit t-online.de angekündigt. Denn die traditionsreichen Lakers – mit 16 Meisterschaften das zweiterfolgreichste Team der NBA-Geschichte – dümpelten in den letzten Jahren stets im Tabellenkeller der Western Conference herum.

James als Magnet für Neuzugänge

Im Sommer 2018 gelang Klub-Legende Magic Johnson, nun Vize-Präsident für das Lakers-Basketballgeschäft, mit der James-Verpflichtung der angekündigte Mega-Coup. James sollte und wollte die Gold-Violetten wieder zum konkurrenzfähigen Team formen. Bisher hat er Wort gehalten. "Wir haben ein großartiges junges Team, dazu gute Neuzugänge, ein hervorragendes Trainerteam – und noch wichtiger: Unsere Führungsetage um Magic ist einfach unglaublich," sagte James zu t-online.de. 

Macher: Klublegende Magic Johnson (li.) und Lakers-Manager Rob Pelinka. (Quelle: imago images/ZUMA Press)Macher: Klublegende Magic Johnson (li.) und Lakers-Manager Rob Pelinka. (Quelle: ZUMA Press/imago images)

Dazu kommt: James zieht weitere Spieler an, die helfen können. Center Tyson Chandler ließ eigens seinen Vertrag bei den Phoenix Suns auflösen, um mitten in der Saison zu den Lakers zu stoßen – der 36-Jährige gilt noch immer als überdurchschnittlich guter Verteidiger, der L.A. auf der dünn besetzten Position unter dem Korb entlasten kann.

Lakers-Trainer Walton: James-Wirkung "einfach unbeschreiblich"

Und Chandlers Center-Kollege JaVale McGee spielt das beste Jahr seiner Karriere: 13,3 Zähler, 6,4 Rebounds und 2,6 Blocks erzielt der 30-Jährige pro Partie – in seiner bisherigen Karriere wurde der oft etwas unbeholfen wirkende McGee eher als Lachnummer und Ziel ständiger Witze von NBA-Legende und TV-Experte Shaquille O'Neal bekannt. McGee wechselte auf James' Betreiben nach L.A.. "Es gibt so viel Selbstvertrauen, wirklich gewollt zu werden. Das ist einfach großartig", sagte McGee zur "Star Tribune".

Auch die vielen jungen Lakers-Talente um Aufbauspieler Lonzo Ball (21) und die Flügelspieler Kyle Kuzma (23) und Brandon Ingram (21) profitieren von der Klasse und der Erfahrung des Neuzugangs. "Lonzo merkt manchmal noch gar nicht, wie gut er eigentlich ist", sagte James vor wenigen Tagen bei "ESPN". "Seine Wirkung auf unsere Jungs ist einfach unbeschreiblich," sagte Lakers-Trainer Luke Walton schon in der Saisonvorbereitung. Aktuell ist James – wieder einmal – einer der frühen Top-Anwärter auf die Auszeichnung zum MVP, zum wertvollsten Spieler der Saison. Es wäre bereits seine fünfte. Vorausgesetzt, L.A. spielt weiter "Lakers-Basketball".

Die Partie bei den Orlando Magic kann ab 21:30 Uhr bei spox.com, über den Streamingdienst DAZN oder mit dem "NBA League Pass" (ab 114,99 Euro für die ganze Saison, 5,99 Euro für 24 Stunden) angeschaut werden.

Reaktion von LeBron James bei "CBS Sports"
LeBron James bei "ESPN" über Lonzo Ball
Lakers-Trainer Luke Walton über James

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