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Basketball-WM 2019: Nach Debakel gegen Außenseiter: DBB-Team ist ausgeschieden


Basketball-WM  

Nach Debakel gegen Außenseiter: DBB-Team ist ausgeschieden

03.09.2019, 16:25 Uhr | t-online

Basketball-WM 2019: Nach Debakel gegen Außenseiter: DBB-Team ist ausgeschieden. Dennis Schröder (l.): Der deutsche NBA-Star im Zweikampf mit Victor Liz (m.) und Luis Montero. (Quelle: dpa/Swen Pförtner)

Dennis Schröder (l.): Der deutsche NBA-Star im Zweikampf mit Victor Liz (m.) und Luis Montero. (Quelle: Swen Pförtner/dpa)

Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft ist bei der WM in der Vorrunde ausgeschieden. Gegen den krassen Außenseiter Dominikanische Republik kassierte das Team um Dennis Schröder die nächste Pleite.

Der Super-GAU für die deutsche Basketball-Nationalmannschaft ist perfekt. Durch eine historische Pleite sind die deutschen Basketballer bei der WM in China in der Vorrunde ausgeschieden.Das Team um NBA-Star Dennis Schröder blamierte sich am Dienstag in Shenzhen mit 68:70 (39:37) gegen den Außenseiter Dominikanische Republik und kassierte die zweite Niederlage im zweiten Spiel.

Alle Highlights des Spiels sehen Sie oben im Video.
   

  

Bester deutscher Werfer mit 20 Punkten war Schröder, der aber auch weit von seiner Topform entfernt war. Erstmals verlor eine Auswahl des Deutschen Basketball Bunds (DBB) ihre ersten zwei WM-Spiele.

Start misslingt schon wieder

Das Team von Bundestrainer Henrik Rödl war auch vom eigenen Verband als eines der talentiertesten der deutschen Basketball-Geschichte eingeschätzt worden. Rödl vertraute im ersten deutschen Duell mit den Dominikanern überhaupt der gleichen Anfangsformation um Schröder wie gegen Frankreich. Beim 74:78 im Duell mit dem Titelanwärter am Sonntag hatte sich die DBB-Auswahl mit vier Punkten im ersten Viertel den schlechtesten Abschnitt der deutschen WM-Geschichte geleistet.

Dennis Schröder (l.): Auch der deutsche NBA-Star blieb hinter seiner Topform zurück. (Quelle: dpa/Swen Pförtner)Dennis Schröder (l.): Auch der deutsche NBA-Star blieb hinter seiner Topform zurück. (Quelle: Swen Pförtner/dpa)

Und schon wieder misslang der Start komplett. Die Dominikaner kamen zu einfachen Punkten, das deutsche Team wirkte auch in der Offensive erneut zögerlich und gehemmt. Schnell betrug der Rückstand 0:8 – missmutig schauend stand Rödl mit vor dem schwarzen Poloshirt verschränkten Armen an der Seitenlinie.

"Ihr sollt laufen, laufen, laufen"

Aber auch ohne Auszeit arbeitete sich seine Mannschaft zunächst selbst aus der Misere. Nach 140 Sekunden erzielte Center Theis die ersten Punkte, Ismet Akpinar versenkte den Premieren-Dreier, Schröder brachte sein Team beim 13:12 erstmals in Führung. Der 25-Jährige lenkte die deutsche Offensive, fand seinen Kumpel Theis mit schönen Vorlagen, zog immer wieder zum Korb. "Ihr sollt laufen, laufen, laufen", forderte Rödl sein Team beim 21:16 nach dem ersten Viertel zu schnellen Angriffen auf.

Bundestrainer Henrik Rödl (r.) und die Bankspieler zeigen sich fassungslos. (Quelle: imago images/Camera 4)Bundestrainer Henrik Rödl (r.) und die Bankspieler zeigen sich fassungslos. (Quelle: Camera 4/imago images)

In der Pause ließ sich Schröder von Osteopath Jo Kaufmann am Rücken behandeln. Erst im Liegen, dann auf einem Stuhl sitzend wurde der 25-Jährige über mehrere Minuten massiert. Zwischenzeitlich lag das deutsche Team mit neun Punkten vorne, Schröder kehrte auf das Parkett zurück – doch sein Team suchte weiter die nötige Sicherheit.

Barthel vergibt die letzte Chance

Mehrfach fehlte die letzte Konsequenz unter dem gegnerischen Korb. Nach einem völlig unnötigen Offensivfoul und der anschließenden Auswechslung donnerte der formschwache Ex-NBA-Profi Paul Zipser frustriert sein weißes Handtuch auf den Boden. Nur weil die Dominikaner lediglich einen ihrer elf Dreipunktewürfe trafen, rettete das deutsche Team eine magere Führung von zwei Zählern in die Halbzeitpause.

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Und es ging zäh weiter. Von außen fiel kaum ein Wurf, plötzlich versenkten die Dominikaner ihre Dreier und lagen wieder mit 47:45 vorne. Das Team aus der Karibik zog zu Beginn des letzten Abschnitts sogar auf 60:52 davon – es entwickelte sich eine packende Schlussphase. Mit 68:70 lag Deutschland zurück, Schröder hatte den Ball, zog zum Korb, passte auf Danilo Barthel – doch der vergab die letzte Chance.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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