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Motorsport | Formel 1 in Japan: Das nächste Debakel für Max Verstappen?


Nächstes Debakel für Max Verstappen?

Von sid, dd

Aktualisiert am 22.09.2023Lesedauer: 3 Min.
Verstimmt: Max Verstappen erlebte kein gutes Rennwochenende in Singapur.Vergrößern des BildesVerstimmt: Max Verstappen erlebte kein gutes Rennwochenende in Singapur. (Quelle: IMAGO/Stephen Blackberry/imago images)
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Nach der Enttäuschung beim Großen Preis von Singapur wollen der Weltmeister und Red Bull Wiedergutmachung in Japan. Klappt es?

Verkehrte Welt vor einer Woche beim Großen Preis von Singapur: Weltmeister Max Verstappen und Red Bull, die die bisherige Saison der Formel 1 auf historische Art und Weise dominierten, hatten mit dem Sieg beim Rennen auf dem Startkurs von Marina Bay nichts zu tun. Nur Platz fünf für den Niederländer, Teamkollege Sergio Perez fuhr am Ende auf Rang acht. Damit platzte auch der Traum des österreichischen Rennstalls, jedes Rennen des Jahres zu gewinnen – es wäre ein neuer Rekord in der "Königsklasse" gewesen. "Für mich spielen diese Statistiken keine Rolle", beteuerte Verstappen nach dem Rennen. "Das war ja auch normal, denn ich war auf alten Reifen unterwegs und da kannst du nicht viel ausrichten.“

 
 
 
 
 
 
 

Beim Großen Preis von Japan in Suzuka wollen sich der 25-Jährige und Red Bull nun zurückmelden – und haben erneut ein großes Ziel. Klappt es – oder trumpft die Konkurrenz erneut groß auf? Oder sollten sich Ferrari, McLaren, Mercedes und Co. Gedanken machen? "Das ist nicht mein Problem, welche Sorgen die anderen haben", sagte Verstappen verschmitzt nach den Singapur-GP.

Die wichtigsten Fragen zum Rennwochenende:

Wird Red Bull in Suzuka Konstrukteursweltmeister?

Möglich ist es auf jeden Fall – bereits nach 16 von 22 Grand Prix könnte das Team den ersten Titel der Saison feiern, dass Verstappen eher früher als später zum dritten Mal in Folge Weltmeister wird, scheint ohnehin klar. Die Konstrukteursrechnung geht nun so: Red Bull holt mindestens einen Punkt mehr als der erste Verfolger Mercedes – und verliert maximal 24 Zähler auf den WM-Dritten Ferrari. Das erscheint trotz des Red-Bull-Tiefs von Singapur mehr als machbar.

Verstappen kann übrigens nicht wie im Vorjahr bereits in Suzuka Weltmeister werden, angesichts von 151 Punkten Vorsprung auf seinen Teamkollegen Perez – 206 Zähler sind maximal noch zu gewinnen – dürfte dies aber beim folgenden Rennen in Katar oder spätestens danach in Austin/Texas geschehen.

PlatzierungFahrer, TeamFahrerTeamSiegePunkte
13.
Alexander Albon
Alexander AlbonWilliams
Williams027
14.
Yuki Tsunoda
Yuki TsunodaAlpha Tauri
Alpha Tauri017
15.
Valtteri Bottas
Valtteri BottasAlfa Romeo
Alfa Romeo010
16.
Nico Hülkenberg
Nico HülkenbergHaas
Haas09
17.
Daniel Ricciardo
Daniel RicciardoAlpha Tauri
Alpha Tauri06
PlatzierungTeam, FahrerTeamFahrerPunkte
1.
https://sportbilder.t-online.de/global/flaggen/AUT.svg Flagge
Red BullM. Verstappen, S. Pérez, J. Dennis, I. Hadjar
M. Verstappen, S. Pérez, J. Dennis, I. Hadjar860
2.
https://sportbilder.t-online.de/global/flaggen/GER.svg Flagge
MercedesL. Hamilton, G. Russell
L. Hamilton, G. Russell409
3.
https://sportbilder.t-online.de/global/flaggen/ITA.svg Flagge
FerrariC. Leclerc, C. Sainz, R. Shwartzman
C. Leclerc, C. Sainz, R. Shwartzman406
4.
https://sportbilder.t-online.de/global/flaggen/GBR.svg Flagge
McLarenL. Norris, O. Piastri, P. O'Ward
L. Norris, O. Piastri, P. O'Ward302
5.
https://sportbilder.t-online.de/global/flaggen/GBR.svg Flagge
Aston MartinF. Alonso, L. Stroll, F. Drugovich
F. Alonso, L. Stroll, F. Drugovich280

Ist Red Bull auch in Japan schlagbar?

Eine Wiederholung des Resultats von Singapur dürfte schwer werden. Denn mit seinen vielen flüssigen Kurven ist Suzuka wie gemacht für Red Bull und Verstappen. "Ihr Auto sollte hier phänomenal sein", sagte Rekordweltmeister Lewis Hamilton am Donnerstag, auch Ferrari-Pilot Charles Leclerc erwartet den Klassenprimus wieder "in einer eigenen Liga". Die Schwäche von Singapur sei auf eine Kombination aus Streckentyp und falscher Fahrzeugeinstellung zurückzuführen, lautete der Tenor.

Hamilton ist sich sicher: Ein schwaches Rennwochenende wie in Singapur wird Red Bull nicht erneut unterlaufen: "Ich glaube: Wenn Red Bull nicht wie früher 30 Sekunden voraus ist, dann ist was los."

Wer fehlt?

Nach seinem Handbruch wird Alpha-Tauri-Pilot Daniel Ricciardo weiter von Liam Lawson vertreten, der in den drei bisherigen Rennen, in denen er für den Australier einsprang, überzeugen konnte: Platz neun in Singapur zuletzt zeigte das Potenzial des Youngsters aus Neuseeland.

Mercedes muss auf einen ganz wichtigen Mann verzichten: Teamchef Toto Wolff wird in Suzuka nicht am Kommandostand der Silberpfeile stehen – der Österreicher muss sich nach einem Fahrradunfall im Sommer einer Knieoperation unterziehen "Ich bin über rutschige Felsen gefahren", erklärte Wolff der "Kronen Zeitung". "Es war nicht so, dass ich es nicht beherrscht hätte. Aber ich wollte mich mit dem linken Bein abstützen – und es ist einfach weggeknickt, weil ich da kein Kreuzband mehr habe." sagte der 51-Jährige. In Suzuka werden stattdessen Jerome D'Ambrosio, Leiter der Fahrerentwicklung, und der langjährige Kommunikationschef Bradley Lord das Team führen.

Wieder dabei ist indes Lance Stroll. Der Aston-Martin-Pilot erklärte am Mittwoch beim Nachrichtendienst X (vormals Twitter), er sei "bereit" für den Großen Preis von Japan. Der 24-Jährige war am vergangenen Samstag im Singapur-Qualifying heftig gecrasht und hatte auf seine Teilnahme am Rennen verzichtet.

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Was ist für Nico Hülkenberg drin?

Zuletzt schaffte es der 36-Jährige acht Mal in Folge nicht in die Top Ten, keine Punkte, kein Erfolgserlebnis für den Haas-Piloten. Eine richtig genaue Prognose traut sich "Hulk" aktuell daher nicht mehr zu. „Es wird hier sehr herausfordernd für uns", sagte Hülkenberg am Donnerstag knapp.

Das Problem bleibt weiter der Haas-Rennwagen: Das Auto ist ein Reifenfresser, auf zumeist gute Qualifyings folgen in ernüchternder Verlässlichkeit Rennen, in denen es für den Emmericher nur noch nach hinten geht.

Welche Rolle spielt Sebastian Vettel?

Der viermalige Formel-1-Weltmeister will auch zehn Monate nach seinem Rücktritt mit einer weiteren Aktion das Bewusstsein für Biodiversität erhöhen. Gelb-schwarze Randsteine zieren die zweite Kurve in Suzuka, im Inneren der Rechtskehre errichtete Vettel elf hölzerne Insektenhotels. "Biene ist gelb und schwarz und damit der perfekte Botschafter für dieses Projekt", erklärte Vettel. "Hoffentlich ist das erst der Anfang", sagte Vettel, der die Formel-1-Fahrer einlud, mit ihm in der "Buzzin' Corner", also der summenden Kurve, ein Zeichen zu setzen.

Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur SID
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