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Formel 1 in Shanghai - Auftakt mit Problemen: Vettel knapp geschlagen von Bottas

Formel 1 in Shanghai  

Auftakt mit Problemen: Vettel knapp geschlagen von Bottas

12.04.2019, 13:35 Uhr | dpa

Formel 1 in Shanghai - Auftakt mit Problemen: Vettel knapp geschlagen von Bottas. Sebastian Vettel musste sich im zweiten Freien Training knapp Valtteri Bottas geschlagen geben.

Sebastian Vettel musste sich im zweiten Freien Training knapp Valtteri Bottas geschlagen geben. Foto: Ng Han Guan/AP. (Quelle: dpa)

Shanghai (dpa) – Sebastian Vettels Ferrari blieb wenige Meter vor der Box stehen, der Wagen von Teamkollege Charles Leclerc musste zur Abkühlung sogar vorzeitig in die Garage.

Und die Tagesbestzeit schnappte sich auch noch WM-Spitzenreiter Valtteri Bottas im Mercedes - wenn auch nur mit 27 Tausendstelsekunden Vorsprung auf Vettel. Zum Auftakt des 1000. Grand Prix der Formel-1-Geschichte lief es für den deutschen WM-Herausforderer und sein Team noch nicht nach ganz Wunsch.

"Es war okay, wir haben aber noch ein paar Hausaufgaben zu tun", meinte er und klang leicht skeptisch. "Das Bild ist ein bisschen wie in Bahrain, als wir sehr stark aussahen. Wir haben einige Bereiche, in den wir stark sind, aber auch einige, in denen wir es nicht sind."

Mit Problemen hatten aber auch andere am Freitag auf dem Shanghai International Circuit zu kämpfen: Titelverteidiger und China-Siegexperte Lewis Hamilton kam im zweiten Mercedes an die Bestzeit nicht ran, der WM-Dritte Max Verstappen klagte am Ende über Probleme an seinem Red Bull. Das große Jubiläumsrennen könnte am Sonntag (08.10 Uhr/MESZ RTL und Sky) zu einer äußerst spannenden Angelegenheit werden. "Es wird sehr eng zugehen", prophezeite Vettel.

"Ferrari sieht auf den Gerade noch immer schneller aus, dafür waren wir im zweiten Training in den meisten Kurven besser", meinte Bottas. "Ich hatte mit dem Auto zu kämpfen. Der Wagen hat den Speed für die erste Reihe, wir müssen aber noch das richtige Setup finden", urteilte Hamilton.

Wenig spektakulär waren indes die beiden Übungseinheiten vor spärlich besetzten Tribünen. Zunächst fuhr Vettel auf den eigentlich langsameren, weil etwas härteren Reifen am Morgen die Bestzeit. Dahinter landete Hamilton mit über zwei Zehntelsekunden mehr - auf den schnelleren, weil weicheren Reifen. Dritter wurde Leclerc vor Verstappen und Bottas.

Am Nachmittag schob sich der 29 Jahre alte Finne Bottas an die Spitze vor Vettel, Verstappen und Hamilton. Leclerc wurde lediglich Siebter. Als seine Rivalen noch fleißig Kilometer machten, stand er mit Kappe auf dem Kopf in der Box und redete intensiv mit seinen Ferrari-Ingenieuren. Aus Angst vor einem Schaden wurde er in die Box gerufen, das Kühlsystem musste erstmal geprüft werden. Ausgerechnet bei Leclerc, den zuletzt beim Rennen in Bahrain technische Probleme den Sieg gekostet hatten. Am Samstag werde es wieder okay sein, vermutete der Monegasse.

Die Niederlage sei hart und noch frustrierender gewesen, habe dem Team aber auch für China einen weiteren Schub gegeben, versicherte Teamchef Mattia Binotto. Nicht viel später traten die Probleme beim Wagen von Leclerc auf. Zur Sicherheit wurden in beiden Autos für den Großen Preis von China Motor-Steuergeräte ausgetauscht.

Fern von fehlerfrei verlief das Training allerdings auch für das Mercedes-Duo. Bottas und Hamilton leisteten sich auf frischen und noch kalten Reifen jeweils einen Dreher. Gravierende Folgen hatten die Patzer zumindest nicht.

Eine deutliche Verbesserung schaffte Nico Hülkenberg in den beiden Einheiten. Der Emmericher beendete die ersten anderthalb Stunden als Zwölfter, in den zweiten 90 Minuten konnte er sich im Renault unter die Top-Fahrer mischen und wurde Fünfter.

Inwiefern nun aber Mercedes gegen Ferrari auf der Strecke mit zwei langen Gerade mithalten kann oder die Scuderia ihren Power-Vorteil von Bahrain womöglich eingebüßt hat, wird sich noch zeigen müssen. Ebenso, ob Vettel mit seiner Prognose richtig liegt, dass Red Bull in China stark sein wird. "Irgendetwas stimmt nicht", klagte Verstappen, während er nach Trainingsende in die Box geschoben wurde. Er vermutete ein Problem mit der Kupplung.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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