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Haas-Teamchef ├╝ber Mick Schumacher: "Ein harter K├Ąmpfer"

Von dpa
Aktualisiert am 19.03.2022Lesedauer: 5 Min.
Haas-Teamchef G├╝nther Steiner ist von Mick Schumacher beeindruckt.
Haas-Teamchef G├╝nther Steiner ist von Mick Schumacher beeindruckt. (Quelle: Sebastian Gollnow/dpa./dpa)
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Sakhir (dpa) - Der Name Schumacher ist in der Formel 1 eine eigene Marke. Das wei├č Haas-Pilot Mick Schumacher nat├╝rlich, schlie├člich ist er als Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher aufgewachsen.

"Mick geht mit dem Nachnamen seines Vaters sehr gut um. Er nutzt ihn nicht zu seinem Vorteil und deswegen kann man stolz auf ihn sein", sagte Haas-Teamchef G├╝nther Steiner der Deutschen Presse-Agentur in Bahrain im Interview vor dem ersten Grand Prix der Saison. "Diesen Nachnamen im Rennsport zu haben, ist wie im normalen Leben Adeliger zu sein. Du tr├Ągst diesen Nachnamen und musst zeigen, dass du seiner w├╝rdig bist. Mick ist damit aufgewachsen und macht das gut."

Steiner, der aus Meran in S├╝dtirol kommt, sprach au├čerdem ├╝ber die Trennung vom russischen Fahrer Nikita Masepin und vom Titelsponsor Uralkali aus Russland. Au├čerdem erl├Ąuterte er die Vorz├╝ge von S├╝dtiroler Speck und wie cool ihn seine Tochter Greta nach den Auftritten bei Netflix findet.

Herr Steiner, wie geht's Ihnen nach dem Wirbel der vergangenen Wochen?

G├╝nther Steiner: Die letzten Wochen waren ziemlich anstrengend, aber sie sind ein Teil des Jobs. In solchen Situationen muss man stark sein, Entscheidungen treffen und durchziehen. Ich habe ein sehr gutes Team um mich herum, deswegen haben wir das auch durchgestanden.

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Sind Sie froh, dass Sie die Russen los sind?

Steiner: Froh ist das falsche Wort. Nach dem, was in der Ukraine passiert ist, gab es keine andere L├Âsung f├╝r mich als Teamchef, f├╝r mich als Mensch und auch f├╝r das gesamte Team.

Waren Sie schon mal zuvor so stark als Diplomat gefragt?

Steiner: Man muss bei gewissen Sachen sehr diplomatisch sein, weil wenn es sonst schiefgeht. Das kann sehr gro├če Konsequenzen haben, sportlich und finanziell. Es geh├Ârt aber einfach dazu, das lernt man mit diesem Job. Man muss auch viel mit Politik umgehen k├Ânnen.

Wie ist Ihr Eindruck von Mick Schumacher vor dem Start?

Steiner: Mick ist zuversichtlich, dass es nach vorne geht. Er hat das vergangene Jahr genutzt, um zu lernen. Ich sehe ihn in sehr guter Verfassung, auch mental. Ich glaube, Kevin (Magnussen) ins Team zu holen, war f├╝r ihn positiv. Er hat einen erfahrenen Teamkollegen, der sich hier auskennt, und Mick lernt schnell. Wenn du als Fahrer eine Referenz hast, hilft es dir, besser zu werden. Mick kann Kevin dazu nutzen, noch schneller zu wachsen.

Ist Schumacher ein Blitzlerner?

Steiner: Ich glaube schon, dass er das ist. Er hat Dinge ziemlich schnell drauf. Wenn man ihm etwas zeigt, versteht er schnell. Er erkennt auch, wenn etwas das Potenzial hat, ihn schneller zu machen. Das ├╝bernimmt er dann, und das ist schlau.

Schumacher wird abseits der Rennstrecke f├╝r seine H├Âflichkeit und seine guten Manieren gelobt. Ist so jemand hart und gnadenlos genug, um in der Formel 1 ganz weit nach vorne zu kommen?

Steiner: Man kann h├Âflich und ein harter K├Ąmpfer sein. Das eine schlie├čt das andere nicht aus. Es ist doch etwas Gutes, eine gute Erziehung zu haben. Man sollte immer h├Âflich sein. Wenn es dann aber f├╝r einen Sportler ums Gesch├Ąft geht, muss man auch hart sein. Mick hat das schon gezeigt, dass er h├Âflich und ein harter K├Ąmpfer ist. Er hat gezeigt, dass er nicht als Wassertr├Ąger hier ist.

Wie realistisch ist es f├╝r Schumacher, in diesem Jahr die ersten Punkte zu holen?

Steiner: Sehr realistisch. Das Mittelfeld ist in diesem Jahr sehr eng. Wenn wir mit dem Auto einen guten Job machen und die Fahrer auch, dann m├╝sste das m├Âglich sein.

Schumacher tr├Ągt einen ber├╝hmten Nachnamen. Haben Sie das bei ihm schon mal als B├╝rde wahrgenommen?

Steiner: Mick geht mit dem Nachnamen seines Vaters sehr gut um. Er nutzt ihn nicht zu seinem Vorteil und deswegen kann man stolz auf ihn sein. Diesen Nachnamen im Rennsport zu haben, ist wie im normalen Leben Adeliger zu sein. Du tr├Ągst diesen Nachnamen und musst zeigen, dass du seiner w├╝rdig bist. Mick ist damit aufgewachsen und macht das gut.

Der Corona-Fall Sebastian Vettel hat im Fahrerlager eingeschlagen. Sensibilisiert er noch mehr im Umgang mit der Pandemie?

Steiner: Absolut. Die Pandemie ist noch nicht vorbei. Wir m├╝ssen immer noch aufpassen, ├╝berall. Man kann heute mit dem Virus aber besser umgehen, es sterben weniger Leute daran als noch am Anfang. Das Virus wird uns aber noch begleiten. Deswegen habe ich auch immer einen Reservefahrer dabei. Fr├╝her hatten wir das nie.

Wie haben Sie die Pandemie verkraftet?

Steiner: Meine Familie und ich hatten, soweit wir wissen, das Virus nicht. Einer meiner Onkel ist gestorben, er war aber auch schon ├╝ber 90 Jahre alt. Es gab Phasen, in denen einem auch in der Arbeit alles so m├╝hsam vorkam. Ich musste mir aber klarmachen und das wei├č ich auch zu sch├Ątzen: Ich konnte im Gegensatz zu anderen Menschen arbeiten. Uns in der Formel 1 ging es verh├Ąltnism├Ą├čig gut.

Sie kommen aus Meran in S├╝dtirol. Ihre Eltern hatten dort eine Metzgerei. Was bekommt man als Metzgersohn f├╝rs Leben mit?

Steiner: Man muss arbeiten, um etwas zu erreichen. Meine Eltern haben immer sehr hart gearbeitet. Sie haben sich aus dem Nichts eine Metzgerei aufgebaut. Ich musste schon als Kind mitarbeiten, aber es hat mir nichts ausgemacht, das war ich einfach gewohnt. Ich bin meinen Eltern daf├╝r sehr dankbar, dass sie mich so erzogen haben. Ohne Arbeit geht es nicht.

Haben Sie aus Ihrer Kindheit in der Metzgerei Vorlieben f├╝r besondere W├╝rste oder Speck?

Steiner: Nat├╝rlich Speck, welcher S├╝dtiroler hat denn keine Vorliebe f├╝r Speck (lacht)? Ich kaufe meinen Speck auch immer bei einem Metzger in den Bergen, der selbst produziert und es sehr gut macht. Ich versorge dann auch meine Freunde damit.

Sie haben durch die Netflix-Doku "Drive to Survive" wegen ihres Klartexts auch au├čerhalb der Formel 1 Bekanntheit erlangt. K├Ânnen Sie sich selber eigentlich auf dem Bildschirm anschauen?

Steiner: Ich h├Âre mir nicht gerne zu und ich schaue mich noch weniger gern an. Ich bekomme aber nat├╝rlich viel mit, weil jeder einen Kommentar abgibt, auch meine Familie. Meine Tochter ist zw├Âlf Jahre alt und jetzt bekommt sie langsam mit, was der Vater so macht. Ich schaue mir aber nicht zu, weil ich auch nicht verlieren m├Âchte, wie ich bin. Ich w├╝rde sonst versuchen, zu schauspielern. Ich bin aber kein Schauspieler. Daf├╝r w├Ąre ich auch zu h├Ąsslich (lacht).

Findet Ihre Tochter Ihre TV-Auftritte cool oder peinlich?

Steiner: Cool sagt sie zu mir nicht. Aber manchmal bin ich weniger peinlich, manchmal mehr peinlich. Wenn es weniger peinlich ist, ist das schon positiv (lacht).

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