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HSV-Debakel: Regensburg demontiert peinliche Hamburger

2. Liga, 6. Spieltag  

HSV-Debakel: Regensburg demontiert peinliche Hamburger

23.09.2018, 15:32 Uhr | sid

HSV-Debakel: Regensburg demontiert peinliche Hamburger. Jubel bei den Regensburgern (li.), Hamburgs Hunt (r.) kann es nicht fassen. (Quelle: dpa)

Jubel bei den Regensburgern (li.), Hamburgs Hunt (r.) kann es nicht fassen. (Quelle: dpa)

Der Bundesliga-Absteiger erlebt einen rabenschwarzen Tag und kassiert eine herbe Klatsche. Auch in Paderborn fallen viele Tore – mit spektakulärem Ende.

Historische Blamage statt Tabellenführung: Nach einer desaströsen Leistung hat der Hamburger SV im Kampf um die Bundesliga-Rückkehr einen üblen Dämpfer hinnehmen müssen. Vor 42.000 maßlos enttäuschten Zuschauern verloren die Hanseaten ihr Heimspiel gegen Außenseiter Jahn Regensburg auch in dieser Höhe verdient mit 0:5 (0:3), anstatt wie geplant den sechsten Pflichtspielsieg in Serie einzufahren.

Strahlender Matchwinner für die Gäste war Stürmer Sargis Adamjan. Dem armenischen Nationalspieler gelang bereits in der ersten Halbzeit binnen 24 Minuten ein Hattrick, von diesem Schock erholten sich die Norddeutschen nicht mehr. Schon kurz nach dem vierten Gegentor verließen die ersten Besucher das Volksparkstadion, für Regensburg war dieser Triumph der erste Auswärtssieg seit fünf Monaten.


Bezeichnend war, wie kläglich Aaron Hunt noch vor dem Seitenwechsel die Chance auf ein erstes Tor für den HSV vergab. Mit einem erbärmlich schwach getretenen Foulelfmeter scheiterte der Hamburger Kapitän in der 41. Minute an Jahn-Torhüter Philipp Penkte.

Dessen Gegenüber Julian Pollersbeck leitete in der elften Minute das HSV-Debakel ein. Der U21-Europameister verstolperte einen Rückpass von Gotoku Sakai, Adamjan traf ein erstes Mal. Auch bei den Treffern zwei und drei in der 21. und 35. Minute half die Defensive der Platzherren kräftig mit. Für das 0:4 sorgte Marcel Correia (53.), den Endstand stellte Jann George (75.) her.

SC Paderborn - 1. FC Magdeburg 4:4 (2:1)

Der SC Paderborn hat eine Woche nach dem beeindruckenden Sieg beim 1. FC Köln einen Dämpfer im Aufsteigerduell kassiert. Die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart kam gegen den 1. FC Magdeburg trotz klarer Führung nicht über ein 4:4 (2:1) hinaus und verpasste es mit nun neun Punkten, Anschluss zu den Aufstiegsplätzen herzustellen. Magdeburg (4) wartet weiter auf den ersten Saisonsieg.


Mit dem Schwung des 5:3-Erfolges bei den favorisierten Kölnern kam Paderborn hervorragend ins Spiel. Babacar Gueye (3.) und Bernard Tekpetey (7.) gelang ein früher Doppelschlag, Sebastian Vasiliadis (62.) und Tobias Schwede (77.) trafen zudem in der zweiten Halbzeit.

Marcel Costly (26.), Christian Beck (63.), Felix Lohkemper (82.) und Philip Türpitz (90+1., Foulelfmeter) sicherte den Magdeburgern noch das Remis in einem umkämpften Spiel.

1. FC Heidenheim - Greuther Fürth 2:0 (0:0)

Die SpVgg Greuther Fürth hat die erste Saisonniederlage kassiert. Beim 1. FC Heidenheim verloren die Franken 0:2 (0:0) und verpassten den Sprung an die Tabellenspitze. Heidenheim mit Jubiläums-Trainer Frank Schmidt, der zum 400. Mal an der Seitenlinie stand, machte einen großen Schritt aus dem Tabellenkeller. Der eingewechselte Robert Glatzel traf doppelt (66./90.+1).

Die Gastgeber, die auf den erkrankten Stammtorhüter Kevin Müller verzichten mussten, begannen zwar mit der defensiveren Grundausrichtung. In der Anfangsphase war Heidenheim dem ersten Tor aber näher als die Gäste. Fürth, das mit dem Selbstvertrauen von zuletzt zwei Siegen in Folge angereist war, hatte seine erste gute Chance nach 25 Minuten, die Sebastian Ernst aber freistehend vergab.

Acht Minuten später tauchte Heidenheims Nikola Dovedan vor dem Kleeblatt-Tor auf, der Abschluss des 24-Jährigen war aber zu unplatziert. Zu Beginn der zweiten Halbzeit spielte Fürth zwar ein wenig zielstrebiger, und auch die Heidenheimer, die zuvor zweimal in Folge verloren hatten, suchten ihre Möglichkeiten. Schnell hatten sich beide Mannschaften aber wieder neutralisiert. Glatzel traf 86 Sekunden nach seiner Einwechslung und in der Nachspielzeit.

MSV Duisburg - Erzgebirge Aue 1:2 (1:0)

Der MSV Duisburg bleibt nach der fünften Saisonniederlage Tabellenletzter. Die Zebras verloren gegen Erzgebirge Aue mit 1:2 (1:0) und stehen mit nur einem Punkt auf dem 18. Platz. Aue (7) liegt auf Rang 14.

Kapitän Kevin Wolze brachte die Duisburger vor 13.119 Zuschauern mit einem Foulelfmeter in Führung (42.). Pascal Testroet (49.) per Handelfmeter und Mario Kvesic (84.) drehten jedoch das Spiel für Aue. Eine Woche zuvor hatte der MSV beim 2:2 gegen Union Berlin den ersten Zähler eingefahren.

Verwendete Quellen:
  • sid

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