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2. Bundesliga: Bei Videobeweis und Platzverweis: Remis in Karlsruhe

2. Bundesliga  

Bei Videobeweis und Platzverweis: Remis in Karlsruhe!

11.11.2019, 22:37 Uhr | dpa

2. Bundesliga: Bei Videobeweis und Platzverweis: Remis in Karlsruhe. Enge Partie zwischen Erzgebirge Aue und dem Karlsruher SC. (Quelle: imago images/Sportfoto Rudel)

Enge Partie zwischen Erzgebirge Aue und dem Karlsruher SC. (Quelle: Sportfoto Rudel/imago images)

Der Karlsruher SC und Erzgebirge Aue haben sich in einer zeitweise hitzigen Partie 1:1-unentschieden getrennt. Die Badener waren dabei über eine Halbzeit in Überzahl. Für den KSC war es das siebte Remis in Folge. Rekord. 

Der Karlsruher SC kann in der 2. Fußball-Bundesliga offenbar nicht mehr gewinnen. Trotz mehr als einer Halbzeit in Überzahl kamen die Badener am Montagabend nicht über ein 1:1 (0:1) gegen den FC Erzgebirge Aue hinaus und spielten damit zum siebten Mal nacheinander Remis. Jan Hochscheidt (7. Minute) hatte Aue in Führung geschossen, noch vor der Pause flog der Angreifer (41.) aber dann mit Rot vom Platz.

Waschitzki zeigt die Rote Karte

Anschließend erzielte der kurz zuvor eingewechselte Anton Fink (64.) vor rund 13 000 Zuschauern im Wildparkstadion den Ausgleich. Der KSC verabschiedet sich damit als Tabellenzehnter in die Länderspiel-Pause, Aue rutscht auf den fünften Rang ab.

Die Karlsruher verpassten mehr, obwohl sie über eine Halbzeit lang in Überzahl spielten. In der 39. Minute hatte Hochscheidt für ein heftiges Foul an Marco Thiede zunächst Gelb gesehen. Dann schaute sich Schiedsrichter Sven Waschitzki die Szene aber noch einmal auf dem Videobildschirm an - und zeigte Rot.


Dabei war es für Hochscheidt und seine Mannschaft zuvor perfekt losgegangen. Aue spielte mutiger und besser, und das zahlte sich bereits nach sieben Minuten aus. Nach einem feinen Steilpass von Florian Krüger lief Hochscheidt frei auf KSC-Keeper Uphoff zu, umkurvte ihn, und brachte den Ball aus extrem spitzen Winkel noch im Tor der Gastgeber unter.

Der KSC dagegen probierte es zunächst hauptsächlich mit langen Bällen auf Torjäger Philipp Hofmann, was aber kaum Erfolg brachte. Erst in Überzahl steigerten sich die Badener. Davon profitierte der erst zwei Minuten zuvor eingewechselte Fink, der nach einem Chaos im Auer Strafraum zum Ausgleich traf. Zu mehr reichte es aber nicht.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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