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2. Liga– Packendes Spitzenspiel: Kieler Eigentor beschert Fürth Platz zwei

2. Bundesliga  

Packendes Spitzenspiel: Kieler Eigentor beschert Fürth Platz zwei

23.02.2021, 12:24 Uhr | t-online, dpa

2. Liga– Packendes Spitzenspiel: Kieler Eigentor beschert Fürth Platz zwei. Fürther Torjubel im Spiel gegen Kiel: Das Kleeblatt springt durch den Sieg auf Rang zwei. (Quelle: imago images/Zink)

Fürther Torjubel im Spiel gegen Kiel: Das Kleeblatt springt durch den Sieg auf Rang zwei. (Quelle: Zink/imago images)

Durch die Niederlage beim direkten Aufstiegskonkurrenten in Fürth verpasst Holstein Kiel die Tabellenführung in Liga zwei. Die Franken dagegen springen durch den knappen Erfolg auf einen direkten Aufstiegsplatz.

Die SpVgg Greuther Fürth hat das Spitzenspiel der 2. Bundesliga gegen Holstein Kiel gewonnen und ist nun erster Verfolger von Spitzenreiter Hamburger SV. Die Franken verbesserten sich dank des 2:1-Sieges im unterhaltsamen Montagsspiel auf den zweiten Tabellenplatz. Der HSV, die Fürther, der VfL Bochum und die Kieler sind nun mit jeweils 42 Zählern punktgleich.

Joshua Mees (4. Minute) brachte die Kieler, die fahrlässig mit ihren Chancen umgingen, früh in Führung. Havard Nielsen (27.) gelang mit einem Bilderbuch-Kopfball der schmeichelhafte Ausgleich.

Mühlings unglückliches Kopfball-Eigentor

Ein zweiter Treffer von Nielsen (67.) wurde nach Videobeweis wegen Abseits nicht gegeben. Alexander Mühling (83.) traf kurz vor dem Ende nach einer Fürther Ecke per Kopf ins eigene Tor und besiegelte die erste Rückrundenniederlage der Kieler. Zudem war es die erste Auswärtspleite der gesamten Saison für die Störche.

Fürths Geschäftsführer Sport, Rachid Azzouzi sagte bei "Sky": "Ich bin stolz auf die Mannschaft. Uns haben heute fünf wichtige Spieler gefehlt. Die Jungs, die in die Bresche gesprungen sind, haben es mit ein bisschen Anlaufzeit überragend gemacht. Es ist ein ganz wichtiger Sieg."

Die aggressiven und sprintstarken Kieler spielten die Fürther in der ersten Hälfte ein ums andere Mal fast schon schwindelig. Den Franken war das Fehlen der drei wichtigen Mittelfeldspieler Paul Seguin und Sebastian Ernst (beide gesperrt) sowie Julian Green (positiver Corona-Test) deutlich anzusehen.

Reese: "Sie waren kaltschnäuziger"

Kiels Fabian Reese sagte anschließend: "Es kann, es muss vielleicht sogar zur Pause 2:1 oder 3:1 für stehen. Dann läuft das Spiel anders. Das sind die Momente, die in einem Topspiel entscheidend sind. Da waren sie heute ein Stück weit kaltschnäuziger."

Die Mannschaft von Trainer Ole Werner gab auch nach dem Seitenwechsel zunächst den Ton an. Jae Sung Lee entwischte den Fürthern um den unsicheren Abdourahmane Barry immer wieder. Die Franken agierten nun aber mit mehr Überzeugung und näherten sich dem Holstein-Tor an. Mühling bescherte den Hausherren dann mit seinem Eigentor unfreiwillig den Sieg.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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