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Javi Martinez ist beim FC Bayern noch längst kein Top-Verdiener

Javi Martinez ist in München noch längst kein Top-Verdiener

05.09.2012, 14:36 Uhr | t-online.de

Javi Martinez ist beim FC Bayern noch längst kein Top-Verdiener. Javi Martinez ist hat in München einen Fünfjahresvertrag unterschrieben. (Quelle: imago images)

Javi Martinez ist hat in München einen Fünfjahresvertrag unterschrieben. (Quelle: imago images)

Der teuerste Bundesliga-Transfer aller Zeiten bewegt nach wie vor die Fußball-Fans in ganz Deutschland. 40 Millionen Euro legte der FC Bayern München für die Dienste von Javi Martinez auf den Tisch. Wochenlang zog sich der Deal hin, bis er letzte Woche perfekt war. Die "Sport Bild" hat nun die ganze Wahrheit enthüllt, die hinter dem Wahnsinns-Wechsel steckt. Jetzt wird deutlich, warum der 24-Jährige unbedingt zum deutschen Rekordmeister wechseln wollte.

Es begann alles vor Wochen mit einer SMS. Die erhielt Karl-Heinz Rummenigge von Josu Urrita. "Es ist unsere Philosophie keinen Spieler zu verkaufen. Für ein Gespräch über Javi stehe ich nicht zur Verfügung", schrieb der 44-jährige Präsident von Athletic Bilbao dem Vorstandsvorsitzenden des FC Bayern. Das war der letzte und einzige Kontakt zwischen Bilbao und den Bayern. Fortan wurde - dank der Ausstiegsklausel  - der Deal lediglich von den Bayern abgewickelt.

Von Anfang an zweigleisig geplant

Da die Martinez-Berater von Beginn an die Verhandlungsblockade der Basken befürchtet hatten, einigte man sich mit dem FC Bayern frühzeitig auf zwei Vorgehensweisen. Sollte Bilbao auf mindestens zehn Millionen Euro bei der Ablöse verzichten, hätte Martinez ein Gehalt von sieben Millionen Euro bezogen. Plan B: Bayern zahlt die 40 Millionen Euro Ablöse an den Klub , dafür muss Martinez Gehaltsabstriche hinnehmen.

Laut "Sport Bild" soll der Spanier nun jährlich fünf bis sechs Millionen Euro verdienen. Damit liegt der neue Superstar mit seinem Einkommen deutlich hinter Philipp Lahm, Mario Gomez, Bastian Schweinsteiger oder Franck Ribéry. "Ich habe auf Geld verzichtet, damit der Wechsel zu Bayern möglich ist", sagte Martinez.

Mehr Geld

Dass der sympathische Baske unbedingt wechseln wollte, ist auch einer anderen Tatsache geschuldet. In Bilbao musste er einen Knebel-Vertrag unterzeichnen, um eine Gehaltserhöhung zu erhalten.

Um nach der WM 2010 seine Bezüge aufzubessern, musste er rund zwölf Monate mit Bilbao verhandeln. Heraus kam ein Gehalt von zwei Millionen Euro netto und eine Vertragslaufzeit bis 2016 mit der Ausstiegsklausel von 40 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor belief sich die Ausstiegsklausel übrigens noch auf 30 Millionen Euro. Trotz Gehaltsverzicht verdient er also beim Rekordmeister jetzt mehr, als bei seinem Ex-Klub.      

Absage an Barcelona

Der Mittelfeldspieler wollte unbedingt zum FC Bayern wechseln und gab dafür sogar dem Messi-Klub einen Korb. "Javi hat von Anfang an gesagt: Trainer ich will zu dir, nur zu Bayern. Das hat er auch Zubizarreta mitgeteilt, als ihn der Sportdirektor von Barcelona angerufen hat", berichtete Trainer Jupp Heynckes.

Den FC Bayern hat Martinez schon seit seiner Kindheit bewundert. "Bayern hat eine Geschichte voller großer Spieler", sagte er der "Sport Bild". Speziell erinnere er sich an die große Mannschaft mit Kahn, Effenberg, Salihamidzic und Kuffour. "Was für ein Team".

Sitzplatz neben Pizarro

Das legendäre Finale der Champions League gegen Manchester United sah er als Zehnjähriger im TV. "Der Ausgang des Finals war so hart, aber das Team hat nie aufgegeben. Der Wille dieser Spieler hat mir imponiert, daran habe ich mir ein Beispiel genommen", sagte Martinez, der in der Kabine zwischen Claudio Pizarro und Daniel van Buyten sitzt.

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