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RB Leipzig: Mehr als 50 Millionen Euro Schulden bei Red Bull

Enorme Verbindlichkeiten  

RB Leipzig schuldet Red Bull 50 Millionen

21.03.2017, 16:52 Uhr | sid, pdi, t-online.de

RB Leipzig: Mehr als 50 Millionen Euro Schulden bei Red Bull. Sportdirektor Ralf Rangnick (l.) und RasenBallsport Leipzig bekommen die Millionensummen von Redbull offenbar nur als Darlehen. (Quelle: dpa)

Sportdirektor Ralf Rangnick (l.) und RasenBallsport Leipzig bekommen die Millionensummen von Redbull offenbar nur als Darlehen. (Quelle: dpa)

RB Leipzig steht wegen seines Hauptsponsors häufig in der Kritik. Doch die Millionen des Limonadenfabrikanten sind offenbar nur geliehen. Der Verein sitzt auf einem großen Schuldenberg.

Wie aus dem Jahresabschluss 2015 hervorgeht, hatte RB zum 31. Dezember 2015 Verbindlichkeiten in Höhe von 52,38 Millionen Euro bei dem Getränkeriesen. Das berichtete die Mitteldeutsche Zeitung unter Berufung auf den im Bundesanzeiger zugänglichen Jahresabschluss. Red Bull ist mit 99 Prozent alleiniger Investor der RBL GmbH.

"Durch die Deklarierung der Geldflüsse als Darlehen hätte Red Bull im Falle einer Abwicklung eine höhere Sicherheit auf Rückzahlung der Vermögenswerte", sagte Wirtschaftsprofessor Henning Zülch der Mitteldeutschen Zeitung. "Natürlich könnte Red Bull irgendwann auf die Rückzahlung des Darlehens verzichten. Aber man muss zunächst davon ausgehen, dass die Verpflichtung zur Rückzahlung existiert."

Probleme beim Financial Fair Play

RB Leipzig ist bemüht, die wirtschaftliche Abhängigkeit von seinem Geldgeber zu verringern, da ansonsten Probleme beim Financial Fair Play der Europäischen Fußball-Union (UEFA) programmiert sind. Als grobe Richtlinie gilt, dass Geldgeber nur bis zu einem Drittel für die Vereinseinnahmen sorgen dürfen, ansonsten könnte die UEFA den Klub für den internationalen Wettbewerb sperren.

Aus dem Jahresbericht geht zudem hervor, dass RB schon zu Zweitligazeiten mit einem Umsatz von 81,71 Millionen Euro den Ligakonkurrenten finanziell weit voraus gewesen war. Allein an Gehaltskosten für Spieler, Trainer und Geschäftsstellen-Mitarbeiter brachte der Emporkömmling 32,72 Millionen Euro auf.

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