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Regenschlacht in Nürnberg: Club punktet gegen Bayer


Remis gegen Nürnberg  

Bayer-Boss Völler schimpft nach Regenschlacht

03.12.2018, 22:22 Uhr | sid

Regenschlacht in Nürnberg: Club punktet gegen Bayer. Wasserschlacht: Leverkusens Torwart Lukas Hradecky rettet kurz vor Schluss gegen Nürnbergs Adam Zrelak (M.), Verteidiger Wendell kommt zu spät. (Quelle: imago images/DeFodi)

Wasserschlacht: Leverkusens Torwart Lukas Hradecky rettet kurz vor Schluss gegen Nürnbergs Adam Zrelak (M.), Verteidiger Wendell kommt zu spät. (Quelle: DeFodi/imago images)

Bei grenzwertigen Platzverhältnissen verspielt Bayer Leverkusen einen sicher geglaubten Sieg gegen Aufsteiger Nürnberg. Geschäftsführer Rudi Völler ist fassungslos.

Bayer Leverkusen hat nach dem verschenkten Sieg beim 1. FC Nürnberg mit den widrigen äußeren Bedingungen gehadert. "Ich hätte das Spiel nicht angepfiffen", sagte Sport-Geschäftsführer Rudi Völler nach dem 1:1 (1:0), "das hatte nichts mit Fußball zu tun." Trainer Heiko Herrlich beklagte "teilweise irreguläre Bedingungen" und betonte: "Wir sind natürlich enttäuscht, dass wir nicht die drei Punkte mitgenommen haben."

Die Werkself war in einem teils kuriosen "Wasserball"-Spiel lange klar überlegen, kassierte aber durch Georg Margreitter (56.) noch den Ausgleich im Dauerregen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Gäste, die durch Kai Havertz (30.) in Führung gegangen waren, das erste Montagsspiel der Saison klar dominiert.

Leverkusen verpasste durch das Unentschieden in der letzten Begegnung des 13. Spieltags den Anschluss ans Mittelfeld. Die Nürnberger sind nun seit sieben Spielen ohne Sieg, verließen aber immerhin den Relegationsplatz. Nach einer sehr schwachen ersten Halbzeit bäumte sich der Aufsteiger auf und liegt aufgrund der besseren Tordifferenz im Vergleich mit dem punktgleichen VfB Stuttgart nun auf Rang 15.

Fan-Proteste sorgen für leere Ränge

Das Spiel war stark beeinflusst von den äußeren Bedingungen. In Nürnberg regnete es seit dem frühen Nachmittag zum Teil wolkenbruchartig, bei jedem Schritt spritzte auf dem Rasen das Wasser, der Ball wurde bisweilen durch Pfützen abrupt abgebremst. Hinzu kam, dass die Fanblocks beider Mannschaften aus Protest gegen die Montagsspiele zunächst leer blieben. Die Nürnberger Anhänger tauchten erst nach der Pause auf.

Die Pfützen führten zu kuriosen Situationen, etwa in der 9. Minute, als der Ball im Strafraum stoppte und schussbereit für Karim Bellarabi bereit lag. Nach der anschließenden Ecke traf Sven Bender nur die Latte. Leverkusen kam mit den Bedingungen aber zunächst sehr gut zurecht, dominierte, drängte den Klub an und in dessen nassen Strafraum zurück. Vor allem über Julian Brandt liefen viele Angriffe.

Hradecky rettet Bayer einen Punkt

Leverkusen ging auch mehr als verdient in Führung: Bredlow faustete eine etwas verunglückte Flanke von Kevin Volland vor die Füße von Havertz. Bayer hatte um die 75 Prozent Ballbesitz, spielte zielstrebig und schnörkellos, ließ dann aber überraschend nach. Nach der Pause begannen die Nürnberger, sich mit Leidenschaft gegen die Niederlage zu wehren. Der Ausgleich war der verdiente Lohn.


Bayer-Keeper Lukas Hradecky rettete in einer turbulenten Schlussphase letztlich sogar das Unentschieden gegen den eingewechselten Adam Zrelak (87.). Zwei Minuten später musste Bellarabi verletzt raus, Bayer beendete die Partie zu zehnt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur sid

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